SSC Schwerin meistert Pflichtaufgabe in Wiesbaden mit 3:1-Erfolg
Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin haben im Bundesliga-Spiel beim VC Wiesbaden einen wichtigen 3:1 (27:25, 25:19, 22:25, 25:13)-Sieg errungen. Damit lösten sie ihre Pflichtaufgabe gegen den Tabellensiebten und bewahrten sich die Chance auf eine gute Ausgangsposition für die anstehenden Playoffs. Allerdings zeigte der Meister in einigen Phasen der Partie deutliche Schwächen und musste einen Satz an den Gastgeber abgeben.
Spannender Start und souveräner Abschluss
Wie bereits im vorherigen Spiel gegen Suhl gestaltete der SSC den Beginn der Begegnung äußerst spannend. Der VC Wiesbaden führte im ersten Satz mit 22:18 und 23:20, doch die Mecklenburgerinnen entschieden den Durchgang mit ihrem dritten Satzball letztlich doch noch für sich. Dieser frühe Erfolg gab der Mannschaft von Cheftrainer Felix Koslowski die nötige Sicherheit für die weiteren Abschnitte.
Im zweiten Satz übernahm Schwerin die Initiative und baute eine 14:10-Führung aus. Nach einer kurzen 0:4-Serie des Gegners zum Ausgleich fingen sich die Gäste jedoch wieder und gewannen den Satz dank eines starken Aufschlags sowie einer soliden Block- und Abwehrarbeit klar. Die defensive Stärke des SSC war in dieser Phase besonders ausgeprägt und trug maßgeblich zum Erfolg bei.
Wiesbaden kämpft zurück, Schwerin dreht auf
Der VC Wiesbaden ließ sich jedoch nicht unterkriegen und kämpfte sich im dritten Satz zurück in die Partie. In der entscheidenden Schlussphase erwies sich der Gastgeber als das effektivere Team und sicherte sich den Satzgewinn. Auch zu Beginn des vierten Durchgangs startete Wiesbaden besser und führte mit 6:4.
Doch dann übernahm der SSC Palmberg Schwerin endgültig das Kommando. Die Mannschaft drehte spürbar auf und setzte sich mit einer überzeugenden Leistung durch. Mit dem zweiten von insgesamt zwölf Matchbällen machten die Schwerinerinnen alles klar und sicherten sich den verdienten Auswärtssieg.
Fernduell um den zweiten Tabellenplatz bleibt spannend
Im Hintergrund läuft weiterhin das Fernduell gegen Suhl und Dresden um den zweiten Tabellenplatz. Der SSC darf sich in dieser entscheidenden Phase der Saison keine Ausrutscher mehr erlauben, um von der vorteilhaften zweiten Position aus ins Viertelfinale starten zu können.
Allerdings wartet zum Abschluss der Hauptrunde noch eine besondere Herausforderung: Der SSC trifft auf den bereits als Hauptrunden-Sieger feststehenden Allianz MTV Stuttgart. Sollte Schwerin diese Partie verlieren, könnte die Mannschaft auf Schützenhilfe anderer Teams angewiesen sein, um den zweiten Rang zu verteidigen. Die Volleyballerinnen aus Mecklenburg-Vorpommern bleiben also weiter unter Druck, haben mit dem Sieg in Wiesbaden aber einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs gemacht.



