Schnelles Wiedersehen: Suhl fordert Stuttgart im Pokalfinale nach Ligacoup
Suhl fordert Stuttgart im Pokalfinale nach Ligasieg

Schnelles Wiedersehen: Suhl fordert Stuttgart im Pokalfinale nach Ligacoup

Der VfB Suhl hat den Stuttgarterinnen die erste Saisonniederlage in der Volleyball-Bundesliga zugefügt – nun kommt es im DVV-Pokalfinale am Samstag zu einem schnellen Wiedersehen. Die Frage, die alle beschäftigt: Gelingt dem Underdog auch im Pokal die große Überraschung?

Trainer Hollosy bleibt bescheiden trotz Ligasieg

Dass sie den großen Titelanwärter bezwingen können, haben die Volleyballerinnen vom VfB Suhl bereits unter Beweis gestellt. Doch vor dem Showdown um den DVV-Pokal gibt sich Trainer Laszlo Hollosy zurückhaltend. Auf den Sieg in der Bundesliga gegen Allianz MTV Stuttgart vor wenigen Tagen sei man selbstverständlich „sehr stolz“, sagte der 49-Jährige. Die Rollenverteilung am Samstag um 16 Uhr, live auf Dyn und Sport1, ist für Hollosy dennoch völlig klar.

„Natürlich redet nun jeder darüber, dass wir dem bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer die erste Niederlage zugefügt haben“, erklärte der Trainer. „Aber seien wir ehrlich: Stuttgart ist immer noch der klare Favorit. Für uns ist es am wichtigsten, dieses Finale zu genießen und ein gutes Spiel zu machen.“

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Historische Chance für den VfB Suhl

Sollte dies allerdings ebenso wie am Sonntag beim 3:2-Erfolg gelingen, winkt Suhl der zweite Pokalerfolg in der Vereinsgeschichte. Zum fünften Mal steht der VfB im Endspiel um die begehrte Trophäe. Bisher ging der Verein nur im Jahr 2008 als Sieger daraus hervor. Die Herausforderung könnte mit dem fünfmaligen Champion Stuttgart nun kaum größer sein.

Stuttgart ist gewarnt nach Fünfsatzkrimi

In Stuttgart ist man nach dem packenden Fünfsatzkrimi in der vergangenen Woche jedenfalls gewarnt. „Wir haben großen Respekt vor Suhl“, sagte Trainer Konstantin Bitter. Nicht umsonst sei das Team Tabellenzweiter in der Volleyball-Bundesliga. „Das Spiel am Sonntag hat deutlich gezeigt, dass hier zwei absolute Topteams aufeinandertreffen.“

Aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs könne man die Stuttgarterinnen zwar als Favoriten sehen, meinte Bitter. „Aber ein Pokalfinale ist immer etwas Eigenes mit ganz besonderen Dimensionen. Da zählen alle Statistiken nur bedingt.“

Letztes Finale in der Mannheimer SAP Arena

Zum letzten Mal wird dabei die mit mehr als 12.000 Zuschauern ausverkaufte Mannheimer SAP Arena Schauplatz des DVV-Pokalfinales sein. Künftig wird das Endspiel in Köln ausgetragen. Die beeindruckende Kulisse werde am Anfang „sicher sehr überwältigend sein“, sagte VfB Suhl-Kapitänin Roosa Laakkonen.

„Ich habe noch nie in so einer großen Arena oder vor so einem großen Publikum gespielt“, gestand die Spielerin. „Wir versuchen, uns ganz auf uns selbst zu konzentrieren. Aber ich bin wirklich sehr aufgeregt und freue mich auf diesen besonderen Moment.“

Das Finale verspricht somit nicht nur sportliche Spannung auf höchstem Niveau, sondern auch eine emotionale Atmosphäre in der ausverkauften Arena. Ob der VfB Suhl den Ligacoup wiederholen kann oder Stuttgart seine Favoritenrolle bestätigt, wird sich am Samstag zeigen.

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