SVG Lüneburg: Stolz trotz verpasster Meisterschaft gegen BR Volleys
SVG Lüneburg trotz Niederlage stolz auf Saison

Lüneburg - Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben die deutsche Meisterschaft verpasst, blicken aber dennoch stolz auf eine beeindruckende Saison zurück. Nach der entscheidenden 1:3-Niederlage in der „Best of Five“-Finalserie gegen die BR Volleys saßen die Spieler zunächst enttäuscht in der LKH-Arena, während die Berliner ihren zehnten Meistertitel in Serie feierten. Doch Trainer Stefan Hübner zeigte sich schnell gefasst: „Die Saison war unglaublich – jetzt eine Nacht darüber schlafen und dann wird der Stolz auf das Erreichte durchkommen.“

Beeindruckende Bilanz: 54 Spiele, vier Finals

Hübner, der seit 2014 das Team coacht, zog eine beeindruckende Bilanz: „Wir haben 54 Spiele in dieser Saison absolviert, standen in vier Finals.“ Neben der Meisterschaft musste sich Lüneburg auch im Ligacup den Berlinern geschlagen geben und im CEV-Pokal war das italienische Spitzenteam Gas Sales Bluenergy Piacenza zu stark. Der Höhepunkt war jedoch der erste nationale Pokalsieg der Vereinsgeschichte am 28. Februar mit einem 3:2-Endspielsieg über den VfB Friedrichshafen.

Zukunftsperspektiven: Schlüsselspieler bleiben

Die Chancen, dass Lüneburg auch in Zukunft ein ernsthafter Herausforderer der BR Volleys bleibt, stehen gut. Mit Zuspieler Santeri Välimaa, Diagonalspieler Axel Enlund, Außenangreifer Daniel Gruveus und Mittelblocker Shane Holdeway haben bereits vier Leistungsträger ihre Verträge für die kommende Saison verlängert. Über mögliche Abgänge oder Neuzugänge ist noch nichts bekannt. Berlins Nationalspieler Florian Krage-Brewitz, der einst bei Lüneburg zum Meisterspieler reifte, zollte seinem Ex-Club Respekt: „Lüneburg wird immer besser.“

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