Biathlon-Star Tommaso Giacomel meldet sich nach dramatischem Rennabbruch aus dem Krankenhaus
Biathlon-Star meldet sich nach Rennabbruch aus Krankenhaus

Biathlon-Drama um Gold-Favorit: Giacomel meldet sich nach Kollaps

Das Biathlon-Drama um den italienischen Gold-Favoriten Tommaso Giacomel (25) nimmt eine persönliche Wendung. Der Spitzensportler, der während des Massenstart-Rennens am Freitag in Führung liegend plötzlich aufgeben musste, hat sich nun erstmals aus dem Krankenhaus zu Wort gemeldet. Die TV-Bilder zeigten bereits die dramatischen Szenen: Giacomel nahm das Tempo heraus, fasste sich an die linke Brust während er mit einem Betreuer sprach – und brach schließlich am Rand der Loipe zusammen.

„Schwierigkeiten zu atmen“: Giacomels erschütternde Schilderung

In einem emotionalen Instagram-Beitrag schilderte der Italiener am Tag nach seinem unerwarteten Aus die beängstigenden Momente: „Mir geht es gut – soweit ich sagen kann, dass es mir gut geht, obwohl ich ein Olympisches Rennen an der Spitze liegend aufgeben musste.“ Giacomel beschreibt, wie sein Körper nach dem zweiten Liegendschießen versagte: „Ich hatte große Schwierigkeiten zu atmen und mich zu bewegen, deshalb musste ich aufhören. Das schlimmste Gefühl, das ich bisher in meinem Leben erlebt habe.“

Die Bilder vom Rennabbruch waren erschütternd: Völlig erschöpft musste sich der Athlet anschließend sogar übergeben, während mehrere Betreuer sich um ihn kümmerten. Parallel dazu ging das Rennen in die entscheidende Phase, in der die norwegischen Konkurrenten am Ende einen Doppelsieg feierten.

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Ursache noch unklar: Untersuchungen laufen

Giacomel wurde direkt von der Strecke zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die genaue Ursache für seine gesundheitlichen Probleme während des Rennens bleibt vorerst unklar. Der Italiener geht zwar davon aus, dass es ihm mittlerweile besser geht, doch die Enttäuschung über das verpasste Heimspiel in Südtirol ist tief: „Ich habe versucht, den ersten Teil der dritten Runde sehr langsam zu fahren, aber mein Körper hat mir das Skifahren nicht mehr erlaubt.“

Die emotionalen Worte des Sportlers verdeutlichen die Tragweite des Vorfalls: „Im Moment gehen mir viele Gedanken durch den Kopf... Frustration, Wut, Enttäuschung. Es ist niederschmetternd. Es ist niederschmetternd, aufzugeben, aber ich konnte heute nichts gegen meinen eigenen Körper ausrichten.“

Zukunftsperspektive: Blick nach Frankreich 2030

Nachdem Giacomel zum Auftakt der Olympischen Spiele mit der Mixed-Staffel noch Silber gewonnen hatte, wollte er in den Einzelrennen weitere Medaillen erringen. Trotz des Rückschlags zeigt sich der Athlet kämpferisch: „Das ist definitiv nicht das Ende der Spiele, das ich mir erhofft hatte, aber ich werde niemals aufgeben. Vier Jahre vergehen wie im Flug, und ich werde es in Frankreich erneut versuchen.“

Zunächst stehen jedoch medizinische Untersuchungen an: „Ich werde mich in den nächsten Tagen medizinisch untersuchen lassen, um herauszufinden, was heute schiefgelaufen ist. Ich halte euch auf dem Laufenden. Danke für die großartige Unterstützung.“ Die Biathlon-Welt bleibt gespannt auf weitere Entwicklungen und wünscht dem italienischen Star eine schnelle und vollständige Genesung.

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