Biathlon-Trainer Reiter und Filbrich bleiben trotz historisch schwacher Saison im Amt
Biathlon-Trainer bleiben trotz schwacher Saison im Amt

Biathlon-Trainer Reiter und Filbrich bleiben trotz historisch schwacher Saison im Amt

Bei den deutschen Biathlon-Männern geht es mit einem unveränderten Trainerteam in die kommende Saison. Tobias Reiter und Jens Filbrich behalten ihre Positionen auch nach einer historisch enttäuschenden Wettkampfperiode. Diese Entscheidung fiel, nachdem der Deutsche Skiverband (DSV) bereits die Frauen-Coaches Kristian Mehringer und Sverre Olsbu Röiseland entlassen hatte.

DSV-Sportdirektor betont Vertrauen in das Trainerteam

„Die beiden arbeiten ja in dieser Konstellation erst seit einem Jahr. Da ist viel Gutes passiert“, erklärte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling die Personalentscheidung. „Die Sache ist da auf dem richtigen Weg. Das braucht Zeit, Vertrauen und Ausdauer.“ Der 40-jährige Reiter hatte im Februar des vergangenen Jahres die Nachfolge des Slowenen Uros Velepec angetreten, der mitten in der Saison als Bundestrainer zurückgetreten war. Der ehemalige Weltklasse-Langläufer Filbrich (47) arbeitet seit der Saison 2023/2024 mit dem Team zusammen.

Historisch schwache Ergebnisse in der vergangenen Saison

Die deutschen Skijäger hatten in diesem Winter sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen zu häufig enttäuscht. Bei den Olympischen Winterspielen gab es weder in den Individualwettbewerben noch mit der Staffel eine Medaille. Im Weltcup reichte es erstmals überhaupt für das gesamte Team für keinen Sieg. Diese Ergebnisse markieren einen historischen Tiefpunkt für den deutschen Biathlonsport.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Unterschiedliche Personalentscheidungen bei Männern und Frauen

Während das Männer-Team mit Kontinuität arbeitet, steht bei den Frauen ein kompletter Trainerwechsel an. Nach dem Rücktritt von Weltmeisterin Franziska Preuß ist noch nicht bekannt, wer künftig die DSV-Frauen trainieren wird. Kristian Mehringer erhält einen neuen Job beim DSV, während Sverre Olsbu Röiseland in sein Heimatland Norwegen zurückkehrt. Diese unterschiedlichen Wege zeigen, wie der Verband auf die jeweiligen Teamdynamiken reagiert.

Die Entscheidung, Reiter und Filbrich zu behalten, unterstreicht den langfristigen Ansatz des DSV. Trotz der aktuellen sportlichen Krise setzt der Verband auf Stabilität und gibt dem Trainerteam die Möglichkeit, ihre Arbeit fortzusetzen und die notwendigen Verbesserungen umzusetzen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration