Deutscher Medaillen-Doppelschlag im Skeleton bei Olympia 2026
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 hat das deutsche Skeleton-Team einen beeindruckenden Doppelschlag gelandet. Sven Jungk und Christopher Grotheer sicherten sich im Eiskanal die Medaillenränge Silber und Bronze und sorgten damit für einen erfolgreichen Freitag für die deutsche Mannschaft.
Spannende Entscheidung im Eiskanal
Das Ergebnis zeichnete sich bereits in den ersten drei Läufen ab, wo beide deutschen Athleten konstant starke Leistungen zeigten. Im abschließenden vierten Durchgang versuchten Jungk und Grotheer noch einmal, den führenden Briten Matt Weston unter Druck zu setzen. Doch Weston blieb souverän und ließ sich seinen Olympiasieg nicht mehr nehmen, sodass die vorderen Platzierungen unverändert blieben.
Erfolgreiche Olympia-Karrieren
Für Sven Jungk bedeutet die Silbermedaille den zweiten Olympia-Erfolg seiner Karriere. Bereits bei den Spielen 2022 erreichte er den zweiten Platz. Christopher Grotheer, der vor vier Jahren noch Olympiasieger war, komplettierte mit Bronze das deutsche Edelmetall-Duo. Felix Keisinger rundete das starke deutsche Ergebnis mit einem respektablen sechsten Platz ab.
Weitere Medaillenchancen am Samstag
Die deutschen Hoffnungen im Skeleton sind noch nicht erschöpft. Am Samstag könnten die deutschen Frauen erneut für Edelmetall sorgen. Die frühere Weltmeisterin Susanne Kreher liegt nach der Halbzeit nur 0,04 Sekunden hinter der führenden Österreicherin Janine Flock auf dem Silberrang. Jacqueline Pfeifer (+0,13) und Titelverteidigerin Hannah Neise (+0,37) positionieren sich auf den Plätzen drei und vier und lauern auf weitere Medaillenchancen für Deutschland.



