Lena Dürr verpasst Olympia-Medaille knapp: Von Platz zwei auf Rang neun abgerutscht
Dürr verpasst Olympia-Medaille: Von Rang zwei auf neun

Lena Dürr verpasst Olympia-Medaille im Riesenslalom denkbar knapp

Die Münchner Skirennläuferin Lena Dürr hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 eine Medaille im Riesenslalom äußerst knapp verpasst. Nach einem sensationellen zweiten Platz im ersten Durchgang lag die 34-Jährige auch in der letzten Zwischenzeit noch klar auf Medaillenkurs, rutschte aber auf den finalen Metern auf den enttäuschenden neunten Rang ab.

Brignone gewinnt zweites Gold - Silber wird doppelt vergeben

Den Olympiasieg sicherte sich wie bereits im Super-G die italienische Weltmeisterin Federica Brignone, die erst Mitte Januar nach langer Verletzungspause ihr Comeback im Weltcup gegeben hatte. Das Silber wurde in einem kuriosen Zusammentreffen gleich zweimal vergeben: Sara Hector aus Schweden, Olympiasiegerin von 2022 in Peking, und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen erreichten exakt die gleiche Zeit und landeten gemeinsam auf dem zweiten Platz.

Nur 0,19 Sekunden fehlten der Deutschen zum ersehnten Podestplatz, nachdem sie im ersten Lauf noch als überraschende Zweite hinter Brignone gelegen hatte. Besonders bitter: Nach dem ersten Durchgang hatten Hector, Stjernesund und die für Albanien startende Italienerin Lara Colturi zeitgleich auf Rang drei gelegen - direkt hinter den beiden Führenden.

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Schon das zweite Mal: Dürrs Medaillenfluch bei Olympia

Für Lena Dürr wiederholt sich damit ein ähnliches Szenario wie bereits vor vier Jahren bei den Spielen in Peking. Damals führte sie nach dem ersten Lauf im Slalom mit einem komfortablen Vorsprung von 0,47 Sekunden auf Rang vier. Ein folgenschwerer Patzer im zweiten Durchgang kostete sie jedoch die vermeintlich sichere Medaille - am Ende fehlten ihr nur 0,07 Sekunden zum Podest.

Die Enttäuschung bei der erfahrenen Skirennläuferin ist entsprechend groß, hatte sie doch nach dem starken ersten Lauf berechtigte Hoffnungen auf ihre erste olympische Einzelmedaille geschöpft. Stattdessen muss sie sich mit dem neunten Platz begnügen, während die Konkurrenz aus Italien, Schweden und Norwegen die Medaillen unter sich aufteilt.

Die Leistung von Federica Brignone ist dabei besonders bemerkenswert: Die Italienerin kehrte erst vor wenigen Wochen nach monatelanger Verletzungspause zurück in den Weltcup und sammelte nun bei den Olympischen Spielen bereits ihre zweite Goldmedaille. Für Lena Dürr bleibt die Suche nach der ersten olympischen Einzelmedaille weiterhin unerfüllt, obwohl sie zweimal äußerst knapp daran vorbeischrammte.

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