Glamour-Girl Gu verpasst erneut Olympia-Gold: Kanadierin Oldham triumphiert im Big Air
Die Doppel-Olympiasiegerin im Ski-Freestyle, Eileen Gu, hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Big Air erneut nur Silber gewonnen. Die gebürtige Kalifornierin, die seit 2019 für China startet, musste sich mit 1,75 Punkten Rückstand der Kanadierin Megan Oldham geschlagen geben. Im Slopestyle-Wettbewerb war Gu ebenfalls Zweite geworden, während Oldham dort Bronze holte.
Verletzung der härtesten Konkurrentin bringt kein Glück
Die härteste Konkurrentin, Mathilde Gremaud aus der Schweiz, musste kurzfristig verletzt passen. Gremaud, die vor Gu Gold im Slopestyle gewonnen hatte und 2022 in Peking Bronze im Big Air holte, stürzte im Training und zog sich eine Hüftverletzung zu. Auch ihre Teamkollegin Anouk Andraska fiel nach einem Sturz mit Handgelenksverletzung aus. Trotz dieser Abwesenheit konnte Gu das erhoffte Gold nicht erringen.
Oldhams Flug zu Gold und weitere Podestplätze
Megan Oldham aus Kanada sicherte sich mit einer starken Leistung den Olympiasieg im Big Air. Die Bronzemedaille ging an die Italienerin Flora Tabanelli. Oldham, die im Slopestyle Dritte wurde, zeigte sich über ihren Sieg begeistert und betonte die harte Konkurrenz in diesem Wettbewerb.
Die Ergebnisse unterstreichen die intensive Rivalität im Freestyle-Skiing bei diesen Spielen. Gu, oft als "Glamour-Girl" bezeichnet, bleibt eine der Top-Athletinnen, verpasste aber in beiden Einzelwettbewerben den ganz großen Triumph. Die Verletzungen der Schweizerinnen veränderten die Dynamik des Wettkampfs, doch Oldham nutzte ihre Chance souverän.



