Eistanz-WM: Umstrittene Olympiasieger aus Frankreich führen deutlich vor Kürfinale
Eistanz-WM: Französische Olympiasieger auf Goldkurs

Eistanz-WM in Prag: Französische Olympiasieger dominieren nach Rhythmustanz

Das umstrittene französische Eistanz-Duo Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron setzt seine Erfolgsserie fort und führt nach dem Rhythmustanz bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Prag deutlich. Mit einer ausdrucksstarken Darbietung erreichten die Olympiasieger von Mailand-Cortina 2026 sensationelle 92,74 Punkte und bauten damit einen komfortablen Vorsprung von mehr als sechs Zählern auf die verfolgenden Kanadier Piper Gilles und Paul Poirier auf, die mit 86,45 Punkten auf Rang zwei liegen.

Deutsches Eistanz-Paar qualifiziert sich für Kürfinale

Für Deutschland starteten Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan als einziges Paar in der Eistanz-Konkurrenz. Mit einer soliden Leistung und 71,02 Punkten belegen sie aktuell den 17. Platz und haben sich damit erfolgreich für das Kürfinale der besten 20 Duos qualifiziert. Das Finale findet am Samstagabend statt und wird sowohl bei Eurosport als auch in der ZDF-Mediathek übertragen.

Goldkurs trotz kontroverser Olympia-Entscheidung

Der Weg zum ersten gemeinsamen WM-Titel scheint für Fournier Beaudry und Cizeron nach dem überzeugenden Rhythmustanz nahezu vorgezeichnet. Allerdings profitieren die Franzosen auch vom Fehlen der US-amerikanischen Olympia-Zweiten und Vorjahres-Weltmeister Madison Chock und Evan Bates, die auf eine Teilnahme bei dieser Weltmeisterschaft verzichteten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Die aktuelle Führungsposition der Franzosen steht im Kontrast zur kontroversen Olympia-Entscheidung vor sechs Wochen. Damals siegten Fournier Beaudry und Cizeron hauchdünn vor Chock/Bates, obwohl sie einen deutlichen Patzer bei den Twizzles – einer schnellen Drehung auf einem Bein – zeigten. Besonders die Bewertungen der französischen Preisrichterin Jézabel Dabouis wichen deutlich vom Jury-Durchschnitt ab und lösten eine internationale Debatte aus.

Petition fordert Transparenz bei Bewertungen

Die umstrittene Punktevergabe bei den Olympischen Winterspielen führte zu einer bemerkenswerten Reaktion der Eiskunstlauf-Community. Mehr als 26.000 Menschen unterschrieben eine Online-Petition, die sich sowohl an das Internationale Olympische Komitee als auch an die Internationale Eislaufunion richtete. In der Petition wurden verstärkte Integrität und mehr Gerechtigkeit bei den Bewertungen im Eistanz gefordert.

Die Internationale Eislaufunion verteidigte damals die umstrittene Punktevergabe und wies die Kritik zurück. Dennoch bleibt die Diskussion über die Objektivität der Bewertungen im Eistanz weiterhin präsent, während sich die französischen Olympiasieger in Prag auf ihren möglichen ersten WM-Titel zubewegen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration