Olympia-Drama für deutsche Kombinierer: Geigers Sturz zerstört Medaillentraum
Geigers Sturz zerstört Olympia-Medaille für Kombinierer

Olympia-Drama für deutsche Kombinierer: Geigers Sturz zerstört Medaillentraum

Der Frust war extrem groß. Als Vinzenz Geiger (28) über die Ziellinie fuhr, schmiss er vor Wut seine Skistöcke weg. Danach sackte der Kombinierer erschöpft zu Boden und schlug mit den Fäusten in den Schnee. Das Ende eines brutalen Olympia-Dramas! Minuten zuvor war der Traum von einer Medaille im Team-Sprint für ihn und Teamkollege Johannes Rydzek (34) geplatzt – durch Geigers ersten Wettkampf-Sturz der Karriere!

Erster Sturz der Karriere in entscheidendem Moment

„Ich bin bislang in noch keinem Rennen gestürzt. Es tut mir richtig fett leid. Es ist sehr, sehr schade. Wir haben so hart gearbeitet und dann so ein blöder Fehler“, sagt der Olympiasieger von 2018 und 2022 hinterher. In seiner vorletzten Runde schaut Geiger kurz zur linken Seite, verhakt sich im Schnee und kommt zu Fall. Der Japaner Ryota Yamamoto hinter ihm fährt in ihn rein – kommt auch zu Fall. Geiger rappelt sich hoch, doch kurz danach stürzt er erneut!

„Es hat so geschneit, meine Brille war voll. Ich habe nichts gesehen“, sagt der Oberstdorfer. „Mein linker Ski hatte sich in den Schnee eingegraben, dann bin ich gestürzt. Dann bin ich aufgestanden und wieder gestürzt.“ Für Bundestrainer Eric Frenzel (37) ein „beschissenes Unglück“, das Deutschland die Medaille kostet – und Kombinierer Legende Rydzek, der im Wechselbereich auf Geiger wartet, das letzte Olympia-Rennen der Karriere zerstört.

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Drama zum Olympia-Abschluss für Rydzek

„Das fühlte sich surreal an. Man wird wie aus einem Traum gerissen. Wir waren voll im Fokus, hatten voll an uns geglaubt. Dass es so endet, dann ist man konsterniert und weiß nicht, was man fühlen soll“, erklärt Rydzek. Während Norwegen, Finnland und Österreich im Ziel über Gold, Silber und Bronze jubeln, steht Deutschland nach der Führung im Springen ohne Medaille da. Rydzek tröstet stattdessen seinen Kombinierer-Kollegen. „Ich musste natürlich Vinzenz aufbauen. Der macht sich Vorwürfe, weil er da gelegen ist. Aber wir gewinnen zusammen und stehen auch in schweren Momenten zusammen.“

Das Team-Sprint-Rennen in Tesero, Italien, am 19. Februar 2026, sollte eigentlich der Höhepunkt der olympischen Karriere von Johannes Rydzek werden. Stattdessen endete es in einem Albtraum, der die gesamte deutsche Mannschaft erschütterte. Die Kombinierer hatten sich monatelang auf diesen Moment vorbereitet, doch das unglückliche Zusammenspiel von Schneefall, schlechter Sicht und einem unvorhergesehenen Sturz machte alle Hoffnungen zunichte.

Die Szene nach dem Rennen war emotional aufgeladen: Während die Konkurrenten feierten, standen die deutschen Athleten fassungslos im Schnee. Die Enttäuschung war allen ins Gesicht geschrieben, besonders bei Geiger, der sich sichtlich schuldig fühlte. Rydzek zeigte in dieser schwierigen Situation jedoch wahre Teamkameradschaft und stand seinem Partner bei, obwohl auch seine eigenen olympischen Träume zerplatzten.

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