Biathlon: Hettich-Walz muss Sprint in Antholz absagen - Grotian springt ein
Die deutsche Biathletin Janina Hettich-Walz wird den olympischen Sprint über 7,5 Kilometer in Antholz nicht bestreiten können. Die 29-Jährige hat die vergangenen beiden Tage mit erheblichen Magenproblemen zu kämpfen gehabt, wie sie selbst auf Instagram mitteilte.
Gesundheit geht vor
„Schweren Herzens“ müsse sie ihren Start absagen, schrieb Hettich-Walz. „Auch wenn es mir heute schon wieder besser geht, kommt der Sprint leider zu früh, eine schwere Entscheidung, aber die Gesundheit geht vor“, erklärte die Athletin. Diese Entscheidung wurde gemeinsam von der Sportlerin, ihren Trainern und der medizinischen Leitung vor Ort getroffen.
Der deutsche Mannschaftsarzt Sebastian Torka erläuterte die Hintergründe: „Um sich die Chance auf einen Staffeleinsatz und gegebenenfalls im Massenstart nicht vorzeitig zu nehmen, wurde diese Entscheidung gemeinsam von Athletin, Trainern und der medizinischen Leitung vor Ort getroffen.“
Grotian rückt kurzfristig nach
Für die erkrankte Hettich-Walz kommt kurzfristig Selina Grotian zum Einsatz. Grotian hatte im Einzelwettbewerb am vergangenen Mittwoch den 55. Platz belegt. Damit übernimmt sie nun die schwierige Aufgabe, im Sprint für das deutsche Team zu starten.
Folgen für weitere Wettkämpfe
Durch die Absage verpasst Hettich-Walz nicht nur den Sprint, sondern auch die Verfolgung am kommenden Sonntag. Dies ist besonders bitter, nachdem die Biathletin im Einzel am vergangenen Mittwoch als Achte ein überaus beachtliches Olympia-Debüt hingelegt hatte.
Die Entscheidung zeigt, wie wichtig den Verantwortlichen die langfristige Gesundheit der Athletin ist. Trotz der Enttäuschung über den verpassten Start priorisiert das Team die vollständige Genesung von Hettich-Walz, um sie für mögliche spätere Wettkämpfe wie die Staffel oder den Massenstart fit zu halten.



