Kläbo krönt Rekordsaison mit Sieg in Lake Placid - Hoffmann überzeugt als Achte
Kläbo siegt in Lake Placid - Hoffmann starke Achte

Kläbo krönt Rekordsaison mit Sieg in Lake Placid - Hoffmann überzeugt als Achte

Im Massenstart zum Saisonabschluss in Lake Placid setzten sich einmal mehr die üblichen Verdächtigen durch. Der norwegische Rekord-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo beendete seine außergewöhnliche Wintersaison mit einem weiteren Sieg. Bei den Frauen zeigte die deutsche U23-Weltmeisterin Helen Hoffmann eine starke Leistung und erreichte als beste Deutsche den achten Platz.

Kläbos Triumphzug setzt sich fort

Der 29-jährige Norweger, der bei den Winterspielen in Italien sensationelle sechs Goldmedaillen von sechs möglichen gewonnen hatte, siegte auch im abschließenden Massenstart über 20 Kilometer. Mit einem Vorsprung von 0,8 Sekunden setzte er sich vor seinen Teamkollegen Harald Östberg Amundsen und Einar Hedegart durch, die mit 2,5 Sekunden Rückstand die Plätze zwei und drei belegten.

Für Kläbo war der Gesamtweltcup bereits vor dem Rennen entschieden, doch eine Bestmarke bleibt ihm vorerst verwehrt: Die Rekordmarke der meisten Siege hält weiterhin seine Landsfrau Marit Björgen mit 114 Erfolgen. Kläbo steht nun bei 113 Siegen und könnte diesen Rekord frühestens im ersten Rennen der kommenden Saison einstellen.

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Deutsche Langläufer zeigen gemischte Leistungen

Bei den Männern waren die Brüder Jakob und Friedrich Moch die besten Deutschen. Jakob Moch belegte mit 52,7 Sekunden Rückstand den zehnten Platz, sein Bruder Friedrich landete mit 57,4 Sekunden Abstand auf Rang 15.

Im Frauenrennen siegte die Schwedin Jonna Sundling vor ihrer Landsfrau Linn Svahn und der Norwegerin Heidi Weng. Die Abwesenheit der deutschen Teamsprint-Olympiasiegerin von 2022, Katharina Hennig Dotzler, machte die starke Vorstellung von Helen Hoffmann umso bemerkenswerter. Die 24-Jährige erreichte mit nur 10,5 Sekunden Rückstand den achten Platz und bewies damit ihr großes Potenzial.

Emotionaler Abschied für Jessica Diggins

Ein besonderer Moment war das letzte Rennen der US-Langläuferin Jessica Diggins, die ihre Karriere vor heimischer Kulisse beendete. Die 34-jährige Olympiasiegerin von Pyeongchang brach kurz vor dem Ziel ein und beendete das Rennen auf Platz zwölf. Dennoch verlässt sie die große Bühne zum dritten Mal in Folge als Gewinnerin des Gesamtweltcups – insgesamt konnte sie diesen Titel viermal erringen.

Der Saisonabschluss in Lake Placid bot somit eine Mischung aus erwarteten Siegen, starken deutschen Leistungen und emotionalen Abschieden. Während Kläbo seine Dominanz weiter untermauerte, zeigte Helen Hoffmann, dass die Zukunft des deutschen Langlaufs in guten Händen liegt.

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