Niederländischer Doppelsieg im Eisschnelllauf bei Olympia in Mailand
Die Niederlande jubelt über einen beeindruckenden Doppelsieg im Eisschnelllauf über 500 Meter bei den Olympischen Winterspielen in Mailand. Die Weltmeisterin Femke Kok sicherte sich mit einem olympischen Rekord von 36,49 Sekunden die Goldmedaille. Damit holte sie das insgesamt 50. niederländische Eisschnelllauf-Gold bei Olympischen Winterspielen.
Leerdam glänzt mit Silber trotz medialer Kontroversen
Die 1000-Meter-Olympiasiegerin Jutta Leerdam gewann auf ihrer Nebenstrecke über 500 Meter in 37,15 Sekunden die Silbermedaille. Dies ist bereits ihre zweite Medaille bei den Spielen in Mailand. Die Japanerin Miho Takagi komplettierte das Podest mit Bronze in 37,27 Sekunden und feierte damit ihre insgesamt neunte Olympia-Medaille.
Leerdam hatte vor und während der Spiele für mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Die Verlobte des US-amerikanischen Box-Influencers Jake Paul war im Privatjet mit personalisierten Canapés nach Mailand gereist, was in ihrer Heimat Kritik auslöste. Auf dem Eis ließ sie jedoch keine Zweifel an ihrem sportlichen Können aufkommen.
Deutsche Athletinnen zeigen starke Leistungen
Die deutsche Hoffnungsträgerin Sophie Warmuth aus Erfurt belegte als direkte Gegnerin von Leerdam in der 12. von 15 Paarungen einen starken achten Rang mit 37,75 Sekunden. Anna Ostlender aus Inzell beendete die kurze Sprintdistanz auf dem 27. Platz mit einer Zeit von 39,02 Sekunden.
Deutsches Männer-Team verpasst Halbfinale
Vor dem Rennen der Frauen hatte das deutsche Trio bei der Teamverfolgung der Männer den Einzug ins Halbfinale knapp verpasst. Patrick Beckert, Felix Maly und Fridtjof Petzold belegten in 3:45,28 Minuten den siebten von acht Plätzen und zeigten damit eine respektable Leistung im hochklassigen Feld.
Die Niederlande festigt mit diesem Erfolg ihre dominante Stellung im Eisschnelllauf bei Olympischen Winterspielen. Die Athletinnen demonstrierten einmal mehr ihre Sprintstärke und technische Perfektion auf dem Eis.



