Eisschnelllauf: Femke Kok stiehlt Jutta Leerdam bei Olympia die Show mit Gold über 500 Meter
Kok schlägt Leerdam bei Olympia und holt Gold über 500 Meter

Eisschnelllauf-Star Leerdam muss sich bei Olympia mit Silber begnügen

Die niederländische Eisschnelllauf-Legende Jutta Leerdam hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand ihr zweites Gold verpasst. Über die 500 Meter musste sich die 27-jährige Sportlerin ihrer Landsfrau Femke Kok geschlagen geben und sicherte sich die Silbermedaille. Die Bronzemedaille ging an Miho Takagi aus Japan.

Kok krönt sich mit olympischem Rekord zur ersten niederländischen Siegerin über 500 Meter

Femke Kok, die über 1.000 Meter den zweiten Platz hinter Leerdam belegt hatte, lieferte eine überragende Leistung ab. Sie durchbrach die Ziellinie in atemberaubenden 36,49 Sekunden und stellte damit einen neuen olympischen Rekord auf. Mit diesem Sieg schrieb sie Geschichte, indem sie zur ersten niederländischen Olympiasiegerin über die kürzeste Sprintdistanz im Eisschnelllauf wurde.

Die deutsche Konkurrenz landete auf respektablen Plätzen. Sophie Warmuth erreichte als beste Deutsche den achten Rang, während Anna Ostlender auf Platz 27 einlief. Die Niederländerin Kok gewann mit einem deutlichen Vorsprung von 0,66 Sekunden vor Leerdam und dominierte das Rennen von Beginn an.

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Leerdam: Eine schillernde Persönlichkeit abseits der Eisbahn

Jutta Leerdam ist nicht nur auf dem Eis eine herausragende Athletin, sondern auch in den sozialen Medien ein wahrer Superstar. Mit über sechs Millionen Followern auf Instagram zieht sie ständig die Aufmerksamkeit auf sich. Ihre Verlobung mit dem US-Influencer und Boxer Jake Paul, der selbst mehr als 28 Millionen Follower hat, macht sie zu einer der polarisierendsten Figuren dieser Winterspiele.

Leerdam, die oft als Glamour-Girl bezeichnet wird, polarisiert regelmäßig mit ihren Auftritten abseits der Eisbahn. Trotz ihres großen Einflusses und ihrer Popularität konnte sie dieses Mal nicht die Goldmedaille über 500 Meter erringen. Ihr Verlobter Jake Paul, ein bekannter Trump-Anhänger, der Ende 2025 gegen den ehemaligen Weltmeister Anthony Joshua verlor, war bei dem Rennen anwesend, um sie zu unterstützen.

Deutsche Männer in der Teamverfolgung chancenlos

Parallel zu den Einzelwettbewerben scheiterten die deutschen Eisschnellläufer in der Teamverfolgung bereits in der ersten Runde. Patrick Beckert, Felix Maly und Fridtjof Petzold belegten im Viertelfinale nur den siebten Platz und haben damit keine Chance mehr auf eine Medaille in dieser Disziplin.

Für die Entscheidungsrennen am Dienstag, die die Halbfinals und das Finale umfassen, haben sich Italien, die USA, China und die Niederlande qualifiziert. Die Teamverfolgung ist seit den Spielen in Turin 2006 olympisch, doch für die deutschen Männer gab es bislang noch keine Medaille in dieser Disziplin. Disziplinübergreifend warten sie sogar seit 2002 auf Edelmetall.

Finn Sonnekalb als größte Medaillenhoffnung für Deutschland

Die größte Medaillenchance für das deutsche Team bei diesen Winterspielen liegt nun beim 18-jährigen Nachwuchstalent Finn Sonnekalb. Der junge Athlet wird am Donnerstag über die 1.500 Meter antreten und gilt als vielversprechender Anwärter auf eine Podestplatzierung. Die deutschen Fans setzen große Hoffnungen in ihn, um die lange Durststrecke ohne olympisches Edelmetall im Eisschnelllauf zu beenden.

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