Laura Nolte verpasst Olympia-Gold im Monobob um vier Hundertstelsekunden
Laura Nolte verpasst Olympia-Gold im Monobob knapp

Nur Silber für Laura Nolte bei Olympia im Monobob

Die deutsche Bobpilotin Laura Nolte hat bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo eine bittere Niederlage einstecken müssen. Nachdem sie nach drei von vier Läufen in Führung gelegen hatte, verlor sie im entscheidenden letzten Durchgang ihre Spitzenposition und verpasste den Olympiasieg im Monobob um nur vier Hundertstelsekunden.

Führung im letzten Lauf noch verspielt

Die 27-jährige Athletin vom BSC Winterberg ging als Führende in den vierten und finalen Lauf. Doch die US-Pilotin Elana Meyers Taylor gelang eine herausragende Leistung und schob sich mit einer starken Fahrt noch an Nolte vorbei. Damit sicherte sich Meyers Taylor die Goldmedaille, während Nolte mit Silber vorliebnehmen musste.

Die Enttäuschung bei der deutschen Olympiasiegerin von 2022 im Zweierbob war groß, denn sie hatte die Chance, als erste Deutsche Olympiasiegerin in der Disziplin Monobob zu werden. Stattdessen musste sie sich mit der Silbermedaille begnügen.

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Weitere Platzierungen im deutschen Team

Im Kampf um die Bronzemedaille setzte sich die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries durch, die bereits bei den Olympischen Spielen in Peking Gold gewonnen hatte. Die deutsche Pilotin Lisa Buckwitz belegte einen respektablen vierten Platz, während Kim Kalicki mit Rang 15 das Rennen abschloss.

Die deutschen Bobfahrerinnen zeigten insgesamt eine starke Leistung, doch der ganz große Triumph blieb Laura Nolte im Monobob verwehrt. Die knappe Niederlage wird noch lange im Gedächtnis bleiben, zeigt sie doch, wie unberechenbar und spannend der Bobsport auf olympischer Ebene sein kann.

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