Lindsey Vonn verlässt Klinik in Treviso - Skistar spendet Plüschtiere und gibt Einblicke
Lindsey Vonn verlässt Klinik - Spende und private Einblicke

Lindsey Vonn verlässt italienische Klinik und reist in die USA

Die amerikanische Skilegende Lindsey Vonn hat nach ihrer schweren Verletzung bei den Olympischen Winterspielen die Klinik in Treviso verlassen und ist auf dem Weg in ihre Heimat. Die 41-Jährige wurde am Vormittag mit dem Krankenwagen zum Flughafen Marco Polo in Venedig gebracht, wie das Krankenhaus mitteilte. Vor ihrer Abreise hinterließ Vonn eine besondere Geste: Sie spendete alle Plüschtiere, die sie während ihres Aufenthalts erhalten hatte, an die Kinderstation des Krankenhauses.

Private Einblicke in den Krankenhausalltag

Parallel zu ihrer Entlassung veröffentlichte Lindsey Vonn ein bewegendes Video auf Instagram, das intime Momente aus ihrem Krankenhausaufenthalt zeigt. In den Aufnahmen ist zu sehen, wie ihr im Bett die Haare gewaschen werden und sie Mahlzeiten einnimmt. „Ich kehre langsam zurück ins Leben, zurück zu den Grundlagen und den einfachen Dingen, die im Leben am meisten bedeuten. Lächeln. Lachen. Lieben“, schrieb die Skirennläuferin in ihrem Beitrag. Sie bedankte sich ausdrücklich bei ihrer Familie, ihren Freunden, ihrem Team und dem medizinischen Personal für die Unterstützung.

Schwere Verletzung und weitere Behandlungen

Bei ihrem Sturz während der olympischen Abfahrt in Cortina d'Ampezzo erlitt Vonn eine komplexe Schienbeinverletzung, die bereits mehrere Operationen erforderte. Die Olympiasiegerin von 2010 war trotz eines bestehenden Kreuzbandrisses im linken Knie zu dem Wettkampf angetreten. Sophie Goldschmidt, die Chefin des US-Skiteams, bestätigte am Sonntag, dass in den USA weitere operative Eingriffe geplant sind. Auf ihrem Heimflug wird Lindsey Vonn von einem speziellen Ärzteteam begleitet, um ihre Sicherheit während des Transports zu gewährleisten.

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Der Vorfall unterstreicht die Risiken im professionellen Skisport, insbesondere bei Hochgeschwindigkeitsrennen wie der Abfahrt. Experten betonen, dass solche Verletzungen bei derartigen Unfällen nicht ungewöhnlich sind und eine lange Rehabilitation erfordern können. Die internationale Skigemeinschaft zeigt sich solidarisch mit der Sportlerin und wünscht ihr eine schnelle und vollständige Genesung.

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