Eiskunstlauf-Star Malinin spricht über Online-Hass nach Olympia-Fiasko
Malinin klagt über Online-Hass nach Olympia-Stürzen

Eiskunstlauf-Superstar äußert sich nach enttäuschendem Olympia-Auftritt

Der US-amerikanische Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin hat erstmals öffentlich Stellung zu seinem dramatischen Absturz bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien bezogen. Drei Tage nach dem verpatzten Finale, das ihn vom ersten Platz nach dem Kurzprogramm auf Rang acht zurückfallen ließ, meldete sich der 21-Jährige auf Instagram zu Wort.

Unsichtbare Kämpfe hinter der olympischen Bühne

In einem emotionalen Beitrag beschrieb Malinin die psychischen Belastungen, die selbst erfolgreichste Athleten betreffen können. "Auf der größten Bühne der Welt kämpfen selbst diejenigen, die am stärksten erscheinen, innerlich möglicherweise mit unsichtbaren Schlachten", schrieb der zweifache Weltmeister. "Selbst deine glücklichsten Erinnerungen können am Ende vom Lärm überschattet werden."

Begleitet wurde der Post von einem Video, das den Sportler in verschiedenen Stimmungen zeigt – sowohl beim Feiern vergangener Siege als auch in Momenten der Enttäuschung, in denen er die Hände verzweifelt hinter dem Kopf verschränkt.

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Online-Hass und unüberwindbarer Druck

Besonders deutlich wurde Malinin in seiner Kritik an den negativen Reaktionen im Internet nach seinem Olympia-Fiasko. "Widerwärtiger Online-Hass greift den Verstand an, und Angst lockt ihn in die Dunkelheit", schrieb der Athlet. "Ganz gleich, wie sehr man versucht, angesichts des endlosen, unüberwindbaren Drucks bei Verstand zu bleiben."

Der als "Vierfachgott" bekannte Läufer erklärte weiter: "All das staut sich an, während diese Momente vor deinen Augen aufblitzen, und führt schließlich zu einem unvermeidlichen Zusammenbruch. Das ist diese Version der Geschichte."

Vom Topfavoriten zum Olympia-Aus

Bis zu den Winterspielen 2026 war Malinin mehr als zwei Jahre lang ungeschlagen geblieben und galt als absoluter Topfavorit für die Goldmedaille. Der Sportler, der als einziger Läufer weltweit den äußerst anspruchsvollen Vierfach-Axel beherrscht, hatte geplant, diesen Sprung erstmals in der Olympiageschichte zu zeigen.

Doch im Finale musste Malinin den geplanten Rekordsprung abbrechen und sprang den Axel nur einfach. Dieser Fehlstart leitete eine Serie von Stürzen ein, die den zweimaligen Weltmeister schließlich auf den achten Platz zurückfallen ließen.

Vage Andeutung für Schaulaufen-Teilnahme

Trotz der enttäuschenden Platzierung deutete Malinin in seinem Instagram-Beitrag vage an, möglicherweise noch am beliebten Olympia-Schaulaufen am 21. Februar 2026 teilzunehmen. Üblicherweise treten bei dieser Veranstaltung vor allem die Medaillengewinner auf, gelegentlich ergänzt durch einen Viertplatzierten oder Läufer aus dem Gastgeberland.

Die Reaktionen auf Malikins Offenbarung zeigen, wie sehr der Druck und die Erwartungen selbst auf erfahrene Spitzensportler wirken können. Der 21-Jährige, der das Eiskunstlaufen in den vergangenen Jahren mit seinen revolutionären Sprüngen in eine neue Dimension gehoben hat, muss nun mit den Konsequenzen seines olympischen Rückschlags umgehen.

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