Schwerer Sturz in der Olympia-Halfpipe: Neuseeländischer Athlet ausgefallen
Bei den Olympischen Winterspielen in Livigno hat ein weiterer schwerer Sturz in der Halfpipe für Bestürzung gesorgt. Der neuseeländische Ski-Freestyler Finley Melville Ives stürzte bei der Landung nach einem spektakulären Trick hart auf die Eisröhre und schlug dabei auch mit dem Kopf auf.
Versorgung und Ausfall des Mitfavoriten
Helfer versorgten den 19-jährigen Athleten umgehend am Unfallort. Nach etwa sechs Minuten wurde Melville Ives unter dem Applaus der Zuschauer mit einer Trage aus dem Zielbereich gefahren. Sein Teamkollege Gustav Legnavsky zeigte sich am Start emotional betroffen und wurde von einem Konkurrenten getröstet.
Über die genaue Schwere der Verletzungen von Melville Ives gab es zunächst keine offiziellen Informationen. Sicher ist jedoch, dass der Mitfavorit das Finale am heutigen Abend verpassen wird. Bereits im ersten von zwei Qualifikationsläufen war der Neuseeländer gestürzt.
Qualifikation wird fortgesetzt
Die Qualifikation für das Halfpipe-Finale wurde nach dem Zwischenfall planmäßig fortgesetzt. Die Athletinnen und Athleten gehen in der Eisröhre weiterhin an ihre Grenzen, wobei spektakuläre Sprünge und hohes Risiko charakteristisch für diesen Wettbewerb bleiben.
Weitere schwere Stürze in den vergangenen Tagen
Bereits in den vorangegangenen Wettkampftagen hatte es mehrere heftige Stürze in der Olympia-Halfpipe gegeben:
- Cassie Sharpe: Die kanadische Freestyle-Olympiasiegerin von 2018 war am Donnerstagabend auf den Kopf geschlagen und etwa zehn Minuten lang behandelt worden. Das Kanadische Olympische Komitee (COC) teilte mit, sie befinde sich in einem stabilen Zustand und werde weiterhin medizinisch untersucht.
- Cameron Bolton: Der australische Snowboarder hatte sich bei einem Sturz zwei Halswirbel gebrochen, was die Gefahren des Halfpipe-Sports deutlich macht.
Diese Vorfälle unterstreichen die extremen Risiken, die die Athletinnen und Athleten in der Halfpipe eingehen, während sie um olympische Medaillen kämpfen. Die Sicherheit der Sportler bleibt ein zentrales Thema bei den Winterspielen in Livigno.



