Skicross: Daniela Maier verpasst in Craigleith erneut das Podium
Die Olympiasiegerin Daniela Maier hat auf der vorletzten Station des Skicross-Weltcups in Kanada erneut den Sprung auf das Podest nicht geschafft. Im kanadischen Craigleith musste sich die 30-Jährige mit dem fünften Platz begnügen, nachdem sie bereits am Vortag dieselbe Position erreicht hatte. Damit ließ die Athletin aus dem Schwarzwald wertvolle Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup liegen.
Kampf um die Kristallkugel wird schwieriger
Im Halbfinale unterlag Daniela Maier der Gesamtweltcupführenden Sandra Näslund aus Schweden sowie der Schweizerin Fanny Smith. Die Schwedin gewann anschließend das Große Finale und baute ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Maier bleibt zwar auf dem zweiten Rang, doch der Rückstand auf Näslund beträgt nun 175 Punkte. In den verbleibenden beiden Rennen der Saison müsste die Deutsche diesen Abstand aufholen, um noch die begehrte Kristallkugel für den Gesamtsieg zu erringen.
Enttäuschende Leistungen bei den Männern
Bei den männlichen Skicross-Athleten verlief das Rennen in Craigleith ebenfalls enttäuschend. Niklas Illig schied bereits im Viertelfinale aus, während kein weiterer Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) über das Achtelfinale hinauskam. Die deutschen Athleten konnten somit keine nennenswerten Punkte für die Teamwertung sammeln.
Finale der Saison in Schweden
Der Skicross-Weltcup findet sein Saisonfinale am kommenden Wochenende vom 27. bis 29. März im schwedischen Gällivare statt. Dort werden die letzten Rennen ausgetragen, die über die endgültige Gesamtwertung entscheiden. Für Daniela Maier bleibt die Hoffnung auf einen starken Abschluss, um den Rückstand auf Sandra Näslund noch zu verringern, auch wenn die Chancen auf den Gesamtsieg deutlich geschrumpft sind.



