Olympia-Enttäuschung für Sonnekalb: Eisschnelllauf-Hoffnung verpasst Medaille in Italien
Sonnekalb ohne Olympia-Medaille bei Winterspielen in Italien

Eisschnelllauf-Hoffnung Finn Sonnekalb bleibt bei Olympia in Italien ohne Medaille

Für den deutschen Eisschnellläufer Finn Sonnekalb endeten die Olympischen Winterspiele in Italien mit einer herben Enttäuschung. Der 18-jährige Nachwuchsstar, der als größter Hoffnungsträger im deutschen Eisschnelllaufen seit langem gilt, verpasste in seinem zweiten Rennen eine Medaille deutlich.

Platz 13 über 1.500 Meter trotz hoher Erwartungen

Über die 1.500 Meter belegte Sonnekalb in einer Zeit von 1:45,64 Minuten nur den 13. Platz und hatte damit nicht den Hauch einer Chance auf Edelmetall. Dies war besonders enttäuschend, da der Teenager in dieser Saison im Weltcup bereits mit zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz dreimal das Podest erreicht hatte. Im vergangenen November stellte er in Salt Lake City sogar einen Junioren-Weltrekord über die 1.500 Meter auf.

Infekt nach Eröffnungsfeier beeinträchtigt Leistung

Ein wesentlicher Faktor für die schwache Leistung war ein Infekt, an dem Sonnekalb nach der Eröffnungsfeier erkrankt war. Vor den Augen seiner Eltern konnte er wie schon acht Tage zuvor bei seinem zwölften Platz über die 1.000 Meter nicht sein volles Leistungspotenzial ausschöpfen. Der Youngster war der einzige realistische Kandidat für die erste Olympia-Medaille im deutschen Eisschnelllaufen seit 2010.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Überraschende Niederlage für US-Star Jordan Stolz

Während Sonnekalb enttäuschte, musste auch US-Star Jordan Stolz eine überraschende Niederlage hinnehmen. Der Sprint-Dominator belegte nur den zweiten Platz hinter dem Chinesen Ning Zhongyan, der mit olympischem Rekord in 1:41,98 Minuten erstmals in seiner Karriere Olympia-Gold holte. Dritter wurde der Niederländer Kjeld Nuis. Stolz verpasste damit seine dritte Goldmedaille in Mailand, nachdem er über die 500 Meter und 1.000 Meter gewonnen hatte.

Deutsche Konkurrenz ebenfalls ohne Medaillenchancen

Die weiteren deutschen Starter konnten ebenfalls nicht überzeugen. Zweitbester Deutscher hinter Sonnekalb wurde Hendrik Dombek auf Rang 19, Moritz Klein belegte Platz 20. Der letzte deutsche Eisschnellläufer, der eine Olympia-Medaille gewann, war Jens Boden 2002 in Salt Lake City mit Bronze über die 5.000 Meter.

Für Finn Sonnekalb bleiben die ersten Olympischen Spiele somit ohne Medaille, doch seine junge Karriere und die bisherigen Erfolge lassen auf bessere Zeiten hoffen. Die deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft blickt nun gespannt auf seine weitere Entwicklung.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration