Doppelte Olympia-Enttäuschung für deutschen Snowboarder
Der deutsche Snowboarder Noah Vicktor hat bei den Olympischen Winterspielen in Norditalien eine weitere herbe Enttäuschung hinnehmen müssen. Nachdem der 24-Jährige bereits zu Beginn der Spiele die Finalteilnahme im Big Air verpasst hatte, scheiterte er nun auch in der Slopestyle-Qualifikation deutlich.
Enttäuschende Leistung in der Qualifikation
In der am Sonntag ausgetragenen Qualifikation erreichte Vicktor mit seinem besten Lauf lediglich 34,81 Punkte und landete damit auf dem enttäuschenden 23. Platz. Für das Finale am Mittwoch (12.30 Uhr, ZDF und Eurosport) qualifizieren sich jedoch nur die Top zwölf Athleten. Bester der Qualifikation war der Neuseeländer Dane Menzies mit herausragenden 86,06 Punkten.
Vollständiges Olympia-Aus für Vicktor
Damit ist das Olympia-Abenteuer für Noah Vicktor in Livigno bereits beendet, nachdem er auch im Big Air-Wettbewerb enttäuscht hatte. Bei jenem Wettkampf war er nach zwei Stürzen nur auf den 30. und letzten Platz gekommen. Die doppelte Niederlage bedeutet eine schwere Enttäuschung für den deutschen Snowboarder, der mit großen Hoffnungen zu den Spielen angereist war.
Wetterbedingte Terminänderungen
Interessant ist, dass die Qualifikationsläufe für Männer und Frauen ursprünglich für Montag angesetzt waren. Wegen des angekündigten schlechten Wetters wurden sie jedoch kurzfristig auf Sonntag vorverlegt. Diese Entscheidung der Organisatoren erwies sich als notwendig, um faire Wettkampfbedingungen zu gewährleisten.
Deutsche Hoffnung bei den Frauen
Während Vicktor bereits ausgeschieden ist, besteht für die deutschen Snowboard-Fans noch Hoffnung: Am Sonntag ab 14.15 Uhr bestreitet Annika Morgan bei den Frauen die Slopestyle-Qualifikation. Die 24-jährige Deutsche rechnet sich durchaus Finalchancen aus und könnte so für einen positiven Abschluss des deutschen Snowboard-Engagements in Livigno sorgen.
Die Olympischen Winterspiele in Norditalien gehen damit in eine entscheidende Phase, während für Noah Vicktor die Analyse der enttäuschenden Leistungen beginnt. Der Snowboarder wird nun früher als geplant nach Deutschland zurückkehren und die verpassten Chancen bei den nächsten internationalen Wettkämpfen wiedergutmachen wollen.



