Schauspieler Tom Holland hat keine Angst davor, dass Künstliche Intelligenz (KI) ihn ersetzen könnte. In Hollywood ist die Debatte über die rasante Entwicklung von KI gespalten: Viele fürchten um ihre Arbeitsplätze, doch der 30-jährige Star fühlt sich offenbar sicher. Seine Begründung klingt wie aus einem Film.
Hollands Sicht auf KI
Tom Holland, vor allem bekannt als Spider-Man, stand bereits in zahlreichen Blockbustern wie Uncharted oder dem kommenden Film Odyssee vor der Kamera – Filme, die stark von Spezialeffekten leben. Doch diese technischen Hilfsmittel hätten Grenzen, insbesondere wenn es um KI geht, findet der Schauspieler. In der spanischen Talkshow El Hormiguero sagte Holland: „Menschen oder Kunst können nie von KI ersetzt werden, denn KI hat keine Seele.“
Er führte weiter aus: „Kreativität ist vor KI sicher, denn Kreativität hat mit der menschlichen Erfahrung zu tun. Es geht um Emotionen, darum, einander zu verstehen. KI kann Daten durchforsten, aber sie versteht die Emotionen von Menschen nicht. Sie begreift den Unterschied zwischen Freude und Trauer nicht.“ Fast poetisch ergänzte er: „Wenn Künstler malen, geht es nicht darum, etwas zu kopieren, sondern sich selbst auszudrücken. Deshalb fühle ich mich sicher.“
Andere Stimmen in Hollywood
Holland ist nicht der erste Hollywoodstar, der sich zur Zukunft der KI in der Branche äußert. Viele Kollegen sehen die Entwicklung als bedrohlicher für ihr Handwerk an. Regisseur Guillermo del Toro warnte kürzlich: „Wir stehen kurz vor dem Bildanalphabetismus. Wir stehen kurz vor dem Film-Analphabetismus.“
Starregisseur Martin Scorsese hingegen arbeitet mit einem deutschen KI-Start-up zusammen, das ihm hilft, seine Bild- und Video-KI näher an den Arbeitsalltag von Filmprofis zu bringen.
Die private Seite: KI-Bilder sorgen für Verwirrung
Ganz sicher ist Holland jedoch nicht vor KI. Als Spekulationen über eine Hochzeit mit seiner Schauspielkollegin Zendaya aufkamen, überschwemmten KI-generierte Bilder der angeblichen Feier das Internet. Diese sorgten in seiner Familie für Verwirrung, wie Holland im Interview mit dem Magazin Esquire berichtete. Seine Großmutter habe zeitweise geglaubt, sie sei nicht zur Hochzeit eingeladen worden. Auf die Frage, ob er auch anderen Familienmitgliedern die KI-Bilder erklären musste, antwortete er: „Nein, sie waren ja alle da.“



