In der „Tonight Show“ bei Jimmy Fallon präsentierte Zendaya ein privates Video, das sie beim Erklären des komplexen Plots von Christopher Nolans Weltraum-Epos „Interstellar“ zeigt. Ihre Zuhörerin: „Euphoria“-Co-Star Hunter Schafer. Gefilmt wurde die Szene von Zendayas Partner Tom Holland.
Zendaya als „Interstellar“-Expertin
Zendaya, die in Nolans neuem Film „Odyssee“ die Göttin Athene spielt, erklärte in der Talkshow, dass das Video ursprünglich zehn Minuten lang war. „Ich habe es auf einer Schachtel skizziert, damit sie die Zeitachsen und Dimensionen sehen konnte“, sagte sie. Die Aufnahme entstand nicht am Set von „Euphoria“, sondern in ihrem eigenen Wohnzimmer. Im Clip sitzt Zendaya auf dem Boden und zeichnet mit einem Stift Querverbindungen auf einen Karton, während Schafer lacht.
Christopher Nolans komplexe Filme
Die Szene erinnert an viele Diskussionen in deutschen Altbauwohnungen, in denen Freunde versuchen, die verflochtenen Zeitachsen und Dimensionen in Nolans Filmen zu entwirren. „Man liebt oder hasst diesen Film, lauwarmes Geht-so-Gelaber ausgeschlossen“, hieß es in der SPIEGEL-Rezension von „Odyssee“. Ein Satz, der grundsätzlich auf das Werk des Starregisseurs zutrifft: Einige fremdeln mit der Verflechtung von Zeitachsen, Dimensionen und Handlungssträngen, andere lieben es, mit Pfeilen und Kreisen die Genialität zu erklären.
„Interstellar“-Plot bleibt komplex
Bereits 2014 schrieb der SPIEGEL über „Interstellar“: „Wohin geht der Mensch, wenn die Erde stirbt? Christopher Nolan beantwortet die Frage in seinem Sci-Fi-Epos mit Quantenphysik und Weltraum-Action – der Plot bleibt bei der Reise leider auf der Strecke.“ Zendaya, von Fallon als „Interstellar“-Superfan angekündigt, sieht das offenbar anders. Man würde gern auch ein Video sehen, in dem sie den Plot von „Tenet“ aufmalt.
„Odyssee“: Ein obsessives Männerdrama
Christopher Nolans „Odyssee“ wurde vor dem Kinostart kritisiert, doch die SPIEGEL-Rezension lobt den Film als obsessives Männerdrama mit einem durch Selbsthass getriebenen Antihelden. Zendaya spielt darin die Göttin Athene und beweist auch abseits der Leinwand ihr Talent, komplexe Geschichten zu erklären.



