Bundesregierung: Russland steckt hinter Signal-Phishing-Attacke
Russland hinter Signal-Angriff: Bundesregierung bestätigt

Signal-Phishing-Kampagne: Bundesregierung macht Russland verantwortlich

Die Bundesregierung ist zu der Überzeugung gelangt, dass eine umfangreiche Phishing-Kampagne gegen den verschlüsselten Messengerdienst Signal von russischen Akteuren ausgeht. Wie aus Sicherheitskreisen verlautet, handelt es sich um eine breit angelegte Attacke, die sich vor allem gegen Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden und politische Entscheidungsträger richtet.

Hintergründe der Attacke

Die Kampagne wurde nach Angaben von Matthias Gebauer, Paul-Anton Krüger und Marcel Rosenbach bereits vor einigen Wochen entdeckt. Ziel der Angreifer war es, über gefälschte Einladungen zu Signal-Gruppen an sensible Daten zu gelangen. Die Bundesregierung sieht darin einen gezielten Versuch, die Kommunikation deutscher Sicherheitskreise zu infiltrieren.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte die Einschätzung, nannte jedoch keine konkreten Details zu den technischen Abläufen oder den betroffenen Personen. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren, um weitere Infrastruktur der Angreifer zu identifizieren und zu blockieren.

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Reaktionen aus der Politik

Oppositionspolitiker forderten eine lückenlose Aufklärung und schärfere Maßnahmen gegen Cyberangriffe aus dem Ausland. Die Bundesregierung kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen für Kommunikationsdienste in Behörden zu überprüfen und gegebenenfalls zu verschärfen.

Experten betonen, dass Signal aufgrund seiner Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein beliebtes Ziel für Spionageangriffe sei. Die aktuelle Kampagne zeige, dass auch vermeintlich sichere Dienste nicht vor professionellen Phishing-Angriffen gefeit seien.

Weitere Entwicklung

Die Bundesregierung ruft alle Nutzer von Signal zur Vorsicht auf. Verdächtige Nachrichten oder Einladungen sollten nicht geöffnet und umgehend gemeldet werden. Es wird empfohlen, nur Einladungen von vertrauenswürdigen Kontakten anzunehmen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.

Der Vorfall zeigt einmal mehr die wachsende Bedrohung durch staatlich gesteuerte Cyberangriffe. Deutschland stehe im Fokus russischer Geheimdienste, warnen Sicherheitsexperten. Die Bundesregierung verspricht, die Abwehrmaßnahmen weiter zu verstärken und die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich auszubauen.

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