Der erste Mähroboter von Roborock hat auf Anhieb den Spitzenplatz im Test von COMPUTER BILD ergattert – jedoch mit gewissen Einschränkungen. Der Roborock RockMow Z1 LiDAR überzeugt durch präzise Navigation, hervorragende Hinderniserkennung und ein sehr gutes Schnittbild. Doch auch ein Testsieger hat seine Makel.
Kamera zeigt keine Bilder
Der RockMow Z1 verwendet Kameras, um Hindernisse zu erkennen und geschickt auszuweichen. Allerdings können Nutzer diese Kamerabilder nicht auf ihrem Smartphone einsehen. Das ist überraschend, denn die Technik ist eigentlich vorhanden. Wer von unterwegs einen Blick in den Garten werfen möchte, bleibt außen vor. Bei einem Preis von rund 3300 Euro hätten manche Kunden mehr erwartet.
Probleme mit den Kanten
Auch beim Nachmähen offenbart der Roboter Schwächen. Entdeckt man eine Stelle mit zu langem Gras, fehlt ein einfacher Spot-Mähmodus. Stattdessen muss jedes Mal eine temporäre Mähzone eingerichtet werden. Zudem bleiben an Kanten oft Reste stehen – diese lassen sich nur mit einem teuren Zusatzmodul entfernen, das nicht im Lieferumfang enthalten ist und extra erworben werden muss.
Hoher Preis schreckt ab
Der Preis des RockMow Z1 ist eine weitere Hürde. Mit rund 3300 Euro zählt er zu den teuersten Modellen. Das Gesamtpaket ist zwar beeindruckend, für kleinere Gärten ist der Preis jedoch hoch. Zum Vergleich: Der Segway Navimow i2 LiDAR bietet ebenfalls präzise Navigation und kostet mit rund 1850 Euro deutlich weniger.
Fazit
Der Roborock RockMow Z1 LiDAR ist im Test von COMPUTER BILD führend, aber nicht fehlerfrei. Die fehlende Kamerafunktion, der fehlende Spot-Mähmodus, der unvollständige Kantenschnitt ohne Zusatzmodul und der hohe Preis sind Kritikpunkte. Viele Rasen-Enthusiasten können diese Punkte zwar verschmerzen, aber es gibt Alternativen, die mehr fürs Geld bieten.



