Google verabschiedet sich von beliebtem Adblocker uBlock Origin
Google beendet Support für uBlock Origin in Chrome

Folgen für Millionen Nutzer: Google verabschiedet sich von beliebtem Adblocker

Für viele Chrome-Nutzer gehörte uBlock Origin über Jahre zur Standardausstattung. Der Werbeblocker filterte Werbung und andere unerwünschte Inhalte zuverlässig aus dem Browser. Doch damit könnte bald Schluss sein. Google baut die technische Grundlage von Chrome weiter um und nimmt dem beliebten Add-on damit schrittweise die Basis für den Betrieb. Für Nutzer bedeutet das: Die klassische Version von uBlock Origin steht vor dem Ende.

Neue Technik sorgt für Probleme

Auslöser ist die Umstellung von Manifest V2 auf Manifest V3. Dabei handelt es sich um die Plattformen, auf denen Browser-Erweiterungen entwickelt werden. Mit der neuen Version ersetzt Google die bisher genutzte webRequest-Schnittstelle durch die deutlich stärker eingeschränkte declarativeNetRequest-API. Dadurch verlieren verschiedene Erweiterungen wichtige Funktionen. Auch uBlock Origin ist betroffen. Die Möglichkeiten, unerwünschte Inhalte herauszufiltern, werden durch die Änderungen deutlich eingeschränkt.

Unterstützung wird schrittweise entfernt

Google begründet den Wechsel mit mehr Sicherheit, Stabilität und Leistung für den Browser. Gleichzeitig geraten jedoch zahlreiche Erweiterungen unter Druck. Wie das Online-Magazin „Heise“ berichtet, verschwindet die Unterstützung für die bisherige Technik ab Chromium-Version 150 nach und nach. Damit verlieren auch bekannte Umgehungsmöglichkeiten ihre Wirkung. Dazu zählen Eingriffe per Gruppenrichtlinie oder Registry, mit denen Nutzer die Abschaltung von Manifest V2 bislang hinauszögern konnten.

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Diese Alternativen bleiben

Ganz ohne Optionen stehen Nutzer aber nicht da. Im Chromium-Umfeld gibt es weiterhin uBlock Origin Lite. Die Erweiterung erfüllt die neuen Vorgaben, bietet jedoch deutlich weniger Funktionen als die klassische Variante. Wer den bisherigen Leistungsumfang behalten möchte, muss auf andere Browser ausweichen. Mozilla Firefox unterstützt Manifest V2 weiterhin parallel zu Manifest V3. Auch beim Browser Brave lässt sich die klassische Version von uBlock Origin weiterhin verwenden.

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