Apple startet 2026 KI-Offensive mit drei innovativen Geräten ohne klassische Displays
Nach dem holprigen Start von Apple Intelligence, bei dem Funktionen nur eingeschränkt liefen und die neue Siri nicht einsatzbereit war, plant Apple offenbar eine umfassende KI-Offensive. Drei neue Produkte sollen ab 2026 auf den Markt kommen, die konsequent auf Künstliche Intelligenz setzen und dabei bewusst auf klassische Displays verzichten.
Smart Glasses ohne integriertes Display
Laut Bloomberg und weiteren Quellen könnte Apple zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erste Smart Glasses vorstellen. Anders als das Mixed-Reality-Gerät Vision Pro soll es sich dabei um eine Brille ohne integriertes Display handeln. Stattdessen sind Kamera, Mikrofon und Lautsprecher verbaut. Die Rechenleistung wird voraussichtlich überwiegend von einem verbundenen iPhone geliefert, ähnlich wie bei der ersten Apple Watch aus dem Jahr 2015. Eine Brille mit Projektionstechnik gilt als langfristiges Entwicklungsprojekt.
Miniaturisiertes KI-Gerät zum Anstecken
Parallel arbeitet Apple an einem sehr kleinen KI-Wearable in AirTag-Größe. Das Konzept erinnert an den AI Pin von Humane, der nach nur zehn Monaten komplett eingestellt wurde. Das Gerät soll ein Gehäuse aus Aluminium und Glas erhalten sowie verschiedene Sensoren, darunter zwei Kameras mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Mikrofone und Lautsprecher sind ebenfalls geplant, ein Display hingegen nicht vorgesehen.
Das miniaturisierte Gerät soll als mobiler KI-Assistent dienen und primär per Sprache bedient werden. Kabelloses Laden über eine magnetische Rückseite gilt als wahrscheinlich, ein Marktstart ist frühestens ab 2027 zu erwarten.
AirPods mit Infrarotkameras
Ein neues AirPods-Modell soll bereits 2026 mit Infrarotkameras auf den Markt kommen, ähnlich dem Face-ID-System im iPhone. Diese Technologie ermöglicht Gestensteuerung in der Luft und eine präzisere Erfassung der Position im Raum, was wiederum den räumlichen Klang verbessern könnte.
Insider sprechen davon, dass die AirPods künftig „um Dich herum sehen“ könnten. Noch ist unklar, ob es sich um einen Nachfolger der AirPods Pro 3 oder eine zusätzliche Variante handelt. Als Preis werden etwa 249 Euro genannt.
Alle drei geplanten Produkte setzen konsequent auf Kameras, Sensoren und Audio-Technologie statt klassischer Anzeigen und markieren damit einen strategischen Richtungswechsel bei Apples Wearable-Entwicklung.



