Apple erweitert MacBook-Line-up: Neues Ultra-Modell in Planung
Nachdem Apple erst vergangene Woche ein aktualisiertes MacBook Pro vorgestellt hat, halten sich hartnäckige Gerüchte über ein weiteres Pro-Modell noch in diesem Jahr. Dieses soll nicht nur mit einem komplett neuen Design aufwarten, sondern erstmals auch über ein OLED-Display und eine Touchscreen-Funktion verfügen. Besonders interessant: Apple könnte für dieses Highend-Gerät einen neuen Namen einführen, um ein eigenständiges "Ultra"-Premium-Segment zu etablieren.
"Ultra" als neue Premium-Marke bei Apple
Schon seit längerer Zeit spekulieren Branchenbeobachter darüber, dass Apple sein MacBook-Portfolio nach oben erweitern möchte. Ein deutlicher Hinweis darauf ist die bisher seltene Verwendung der Bezeichnung "Ultra" bei Apple-Produkten. Laut einem aktuellen Bericht soll dieser Begriff nun jedoch häufiger bei neuen Geräten auftauchen und eine neue Produktkategorie markieren.
Bislang trägt im Verbraucherbereich nur die Apple Watch Ultra diesen Zusatz, die preislich deutlich über der Standard-Apple Watch liegt und für ein besonders robustes Modell steht. Zudem gibt es den M2 Ultra, einen Highend-Chip aus dem Jahr 2023, der exklusiv im Apple Mac Pro verbaut ist und bisher keinen direkten Nachfolger erhalten hat – weder als M3, M4 noch als M5.
Expansion der Ultra-Produktlinie
Dem renommierten Bloomberg-Reporter Mark Gurman zufolge erwägt Apple, die "Ultra"-Bezeichnung auf weitere Geräte auszuweiten. Neben dem kommenden Falt-iPhone, das möglicherweise als "iPhone Ultra" vermarktet werden könnte, sind auch "AirPods Ultra" mit integrierten Kameras im Gespräch.
Als weitere Neuheit für das Jahr 2026 könnte Apple demnach auch ein Highend-MacBook unter dem Namen "Ultra" einführen. Wichtig zu betonen ist, dass dieses Modell das bestehende MacBook Pro nicht ersetzen, sondern das Angebot um ein zusätzliches Super-Highend-Modell ergänzen soll.
Technische Innovationen treiben Preis nach oben
Die Integration neuer Technologien wie OLED-Displays und Touchscreen-Funktionen wird den Preis des Geräts voraussichtlich deutlich nach oben treiben. Dieser strategische Schritt würde damit eher ein zusätzliches Premium-Gerät schaffen, anstatt das etablierte Pro-Modell abzulösen.
Durch diese Erweiterung könnte Apple die MacBook-Reihe stärker staffeln – vom Einsteiger- bis zum absoluten Profi-Segment. In diesem Szenario würde ein MacBook "Ultra" oberhalb des bisherigen Pro-Angebots positioniert werden und eine neue Preiskategorie definieren.
Preisentwicklung bei OLED-Technologie
Als Vergleich nennt der Bericht die Entwicklungen bei anderen Apple-Geräten: Beim iPad ging der Wechsel auf OLED-Technologie mit einem Preisanstieg von rund 20 Prozent einher. Das iPhone X mit OLED-Display war zudem das erste iPhone-Modell, das die psychologisch wichtige 1000-Euro-Grenze überschritt.
Diese historischen Preisentwicklungen lassen vermuten, dass auch das geplante MacBook Ultra deutlich über den aktuellen Pro-Modellen liegen wird. Apple scheint damit eine neue Premium-Kategorie im Laptop-Markt etablieren zu wollen, die sich sowohl durch technische Innovationen als auch durch einen entsprechenden Preispositionierung auszeichnet.



