Frank Thelen warnt: Europas KI-Zukunft in Gefahr
Thelen: Europas KI-Zukunft in Gefahr durch Bürokratie

Frank Thelen warnt vor Europas KI-Absturz

Investor Frank Thelen schlägt Alarm: Europa droht im internationalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) den Anschluss zu verlieren. In der Sendung „Money Mittwoch“ analysierte der bekannte Unternehmer und Risikokapitalgeber die größten Probleme, die den Kontinent ausbremsen.

Laut Thelen sind vor allem drei Faktoren verantwortlich: teure Energie, überbordende Bürokratie und zu langsame Entscheidungsprozesse. Diese Hemmnisse führten dazu, dass Deutschland und Europa im Vergleich zu den USA oder Asien immer weiter zurückfielen. „Wir verschlafen die KI-Revolution“, warnte Thelen.

Der Investor betonte, dass Europa dringend seine Rahmenbedingungen verbessern müsse. Dazu gehöre eine günstigere und sauberere Energieversorgung, der Abbau von Regulierungswahn sowie schnellere Genehmigungsverfahren für innovative Technologien. Nur so könne der Standort wettbewerbsfähig bleiben.

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Thelen, der selbst in zahlreiche Tech-Startups investiert hat, sieht dennoch Chancen: „Europa hat exzellente Forscher und kreative Köpfe. Wenn wir die Blockaden lösen, können wir aufholen.“ Er appellierte an Politik und Wirtschaft, jetzt zu handeln, bevor der Rückstand irreparabel werde.

Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem KI-Unternehmen weltweit Rekordbewertungen erzielen. Während US-Konzerne wie OpenAI und Google Milliarden investieren, kämpfen europäische Firmen mit Kapitalmangel und regulatorischen Hürden. Thelen forderte daher auch mehr Risikobereitschaft von Investoren und eine gezielte Förderung durch die EU.

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