Adidas geht das V für WM-Trikots aus – Engpass bei Havertz, Pavlović, Undav
Adidas: V für WM-Trikots vorübergehend vergriffen

Der Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft, Adidas, hat ein ungewöhnliches Problem: Der Buchstabe V ist für die Beflockung von Trikots vorübergehend ausgegangen. Fans der Spieler Kai Havertz, Aleksandar Pavlović und Deniz Undav können daher derzeit online keine Originaltrikots mit deren Namen bestellen. Adidas bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“-Zeitung.

Hohe Nachfrage nach V-Trikots

„Aufgrund der hohen Nachfrage nach Beflockungen der Spieler Undav, Havertz und Pavlović kam es kurzfristig zu Engpässen bei der Verfügbarkeit des Buchstabens ‚V‘“, erklärte ein Sprecher. Der Engpass habe jedoch schnell behoben werden können, „sodass die Flocks mit dem Buchstaben ‚V‘ in Kürze wieder online bestellbar sein werden“.

Der Trikotverkauf rund um Fußballgroßereignisse ist für Sportartikelhersteller ein Riesengeschäft. Adidas stattet 14 der 48 WM-Teams aus. Das Unternehmen bezifferte den Umsatz, der direkt mit dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada zusammenhängt, auf eine Milliarde Euro. Wie viel davon auf Trikots entfällt, wurde nicht bekannt gegeben.

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Blaues Auswärtstrikot besonders gefragt

Vom DFB wurde das blaue Auswärtstrikot bisher überraschend oft verkauft, wie der Sprecher mitteilte. Die Nachfrage habe nach Bekanntgabe des DFB-Kaders und dem Turnierstart insgesamt deutlich angezogen. Die Verkaufspreise seien in allen Ländern vergleichbar. In Deutschland werden derzeit zwei Qualitäten zu Preisen von 100 und 150 Euro angeboten.

Ab 2027 wird der Deutsche Fußball-Bund offiziell von Nike ausgerüstet. Der Vertrag mit dem US-Sportartikelhersteller läuft bis Ende 2034. Für den DFB ist es daher die vorerst letzte WM im Adidas-Trikot.

Puma ebenfalls zufrieden

Auch beim deutschen Konkurrenten Puma, der elf WM-Nationen ausstattet, läuft der Trikotverkauf offenbar zur Zufriedenheit. „Im Moment sind die Trikots von Portugal sehr beliebt“, sagte eine Sprecherin, aber auch Neuseeland sowie die Elfenbeinküste, Marokko und Senegal verkauften sich gut. Puma setze jedoch weniger auf den unmittelbaren Verkaufserfolg, sondern eher auf mittel- und langfristige Effekte des Großereignisses.

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