Artemis 2: Raketensystem für bemannte Mondmission zurück auf Startplatz in Cape Canaveral
Artemis 2: Raketensystem für Mondmission zurück auf Startplatz

Artemis 2: Raketensystem für historische Mondmission zurück auf Startplatz

Nach zahlreichen Verzögerungen und technischen Herausforderungen hat die krisengeplagte bemannte Mondmission „Artemis 2“ einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Das imposante Raketensystem, bestehend aus der „Space Launch System“-Rakete und der „Orion“-Kapsel, wurde erfolgreich zurück auf den Startplatz im Weltraumbahnhof Cape Canaveral gebracht. Dieser Transport markiert einen entscheidenden Moment für die ambitionierte Raumfahrtmission der NASA.

Elfstündiger Transport zum Startplatz

Mithilfe eines speziellen Transportwagens rollte das etwa 100 Meter hohe System von der Werkshalle aus über eine Strecke von rund sechs Kilometern zum vorgesehenen Startplatz. Dieser aufwendige Vorgang dauerte insgesamt etwa elf Stunden und wurde von der US-Raumfahrtbehörde NASA genau überwacht. Die Rückkehr des Raketensystems an den Startort erfolgte etwa zwei Wochen vor dem nächsten möglichen Starttermin, was die Dringlichkeit der Vorbereitungen unterstreicht.

Starttermin für Anfang April anvisiert

Für den historischen Start der „Artemis 2“-Mission wird derzeit der 1. April als primäres Datum anvisiert. Sollte dieser Termin nicht eingehalten werden können, stehen bis zum 6. April weitere Startmöglichkeiten zur Verfügung. Die Mission ist auf etwa zehn Tage ausgelegt und hat folgende Ziele:

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  • Erstmals seit über einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes bringen
  • Vier Astronauten um den Mond herumfliegen lassen
  • Wichtige Tests für zukünftige Mondlandungen durchführen

Besatzung und historischer Kontext

An Bord der „Orion“-Kapsel werden die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen Platz nehmen. Diese internationale Besatzung soll um den Mond herumfliegen und damit einen Meilenstein in der Raumfahrtgeschichte setzen. Zuletzt waren US-Astronauten im Jahr 1972 auf dem Mond, was die historische Bedeutung dieser Mission unterstreicht.

Technische Probleme und Verzögerungen

Die „Artemis 2“-Mission war ursprünglich für Anfang Februar geplant, dann auf März verschoben worden. Bei umfangreichen Tests traten jedoch zahlreiche technische Probleme auf, darunter:

  1. Probleme mit der Helium-Zufuhr
  2. Weitere unerwartete technische Herausforderungen
  3. Notwendigkeit zusätzlicher Sicherheitsüberprüfungen

Diese Komplikationen führten dazu, dass das Raketensystem vorübergehend zurück in den Hangar gebracht werden musste, um die notwendigen Reparaturen und Anpassungen vorzunehmen. Die NASA betont jedoch, dass alle identifizierten Probleme nun behoben wurden und das System startbereit ist.

Die erfolgreiche Rückkehr des Raketensystems auf den Startplatz gibt Anlass zur Hoffnung, dass die lange erwartete Mondmission endlich beginnen kann. Die Weltraumbehörde und Raumfahrtenthusiasten weltweit blicken gespannt auf die kommenden Wochen, in denen sich entscheiden wird, ob „Artemis 2“ tatsächlich wie geplant starten kann.

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