Extreme Regenfälle in Südspanien: Über 2.500 Liter Niederschlag und Unwetter in Europa
Extreme Regenfälle in Südspanien: Über 2.500 Liter

Extreme Regenfälle in Südspanien: Über 2.500 Liter Niederschlag in drei Wochen

Die Wetterlage in Europa hat sich dramatisch verschärft, mit schweren Unwettern, die insbesondere Südspanien heimsuchen. In den letzten drei Wochen fielen in Grazalema, einer Region in Südspanien, mehr als 2.500 Liter Regen pro Quadratmeter. Diese Menge entspricht dem anderthalbfachen Jahresdurchschnitt und hat zu verheerenden Hochwassern geführt.

Ausbreitung der Unwetter in Europa

Die Schwerpunkte der extremen Niederschläge verschieben sich nun von Südspanien weiter nach Portugal, Frankreich, Italien, Albanien, Griechenland und die Türkei. Bis Montag werden in diesen Regionen 100 bis 300 Liter Regen erwartet, was zu neuen Überschwemmungen führen könnte. In Mailand, Südtirol und der Olympia-Region ist die Situation hingegen etwas entspannter.

Wetterentwicklung in Deutschland

In Deutschland bleibt es zwar weniger heftig als in Südeuropa, doch auch hier ist es klitschnass. Besonders im Schwarzwald müssen sich die Menschen auf teilweise über 50 Liter Regen einstellen, was die Flüsse anschwellen lassen könnte. Richtung Sachsen und den Alpen gibt es kaum Sonnenschein, während im Norden an der Ostseeküste und in Schleswig-Holstein Schneefälle bei Temperaturen um 0 Grad erwartet werden.

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Im Südwesten ist es deutlich milder mit bis zu 11 Grad, sehr windig und später sogar stürmisch, mit Spitzenwerten von 13 Grad. Im äußersten Norden bleibt es kalt mit 12 Grad. Am Donnerstag wird es ähnlich sein mit großen Temperaturkontrasten und Schnee im äußersten Norden.

Bevorstehender Wintereinbruch

Am Freitag zieht der Schnee in die Nordhälfte Deutschlands, in der Nacht in die Mitte, und am Samstag erreicht der Schnee die Alpen, begleitet von einem deutlichen Temperatursturz. Dann kehrt der Winter mit voller Wucht zurück, was zu weiteren Herausforderungen führen könnte.

Meteorologe Paul Heger warnt vor den anhaltenden Unwettern und betont, dass die Wetterlage in den kommenden Tagen weiterhin instabil bleiben wird. Die Bevölkerung in den betroffenen Regionen sollte wachsam bleiben und sich auf mögliche Evakuierungen vorbereiten.

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