Frühlingserwachen mit bis zu 21 Grad: DWD sagt milde Temperaturen voraus
Frühlingserwachen mit bis zu 21 Grad: DWD sagt milde Temperaturen voraus

Frühlingshafte Temperaturen erreichen Deutschland

Noch vor dem kalendarischen Frühlingsbeginn am kommenden Sonntag dürfen sich Teile Deutschlands über ein frühlingshaftes Wetter freuen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für heute Höchsttemperaturen von 13 bis 19 Grad voraus. Besonders im Südwesten und Westen des Landes wird es angenehm mild, während der Nordosten mit 8 bis 15 Grad etwas kühler bleibt.

Regionale Unterschiede und Wetterentwicklung

Am Morgen kann es stellenweise noch zu dichtem Nebel kommen, doch im Tagesverlauf sind zunehmende Aufheiterungen zu erwarten. Regional, insbesondere in einigen Gebieten, könnte sich jedoch zäher Hochnebel halten. Die Niederschläge lassen laut Prognose deutlich nach, was die frühlingshafte Stimmung weiter unterstützt.

Die milde Witterung setzt sich auch in den kommenden Tagen fort, allerdings ist der Sonnenschein ungleich verteilt. Für Donnerstag und Freitag sagt der DWD in der Südosthälfte Deutschlands heiteres bis sonniges Wetter voraus, mit Höchsttemperaturen, die auf 13 bis 21 Grad ansteigen können.

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Trübes Wetter im Nordwesten

Im Gegensatz dazu werden für den Nordwesten und besonders in Richtung Nordsee dichte Wolken erwartet. Zeitweise ist leichter Regen möglich, was die frühlingshafte Atmosphäre dort trübt. Im Norden Schleswig-Holsteins prognostiziert der DWD am Donnerstag Temperaturen um die 11 Grad, was deutlich kühler als in den südlichen Regionen ist.

Tauwetter und Hochwasserwarnungen

Die milden Temperaturen führen gleichzeitig zu Tauwetter, das die Wasserstände in den Flüssen ansteigen lässt. In Süddeutschland, insbesondere in Bayern, warnte der DWD bis Dienstagabend vor starkem Tauwetter. In Schwaben näherten sich die Wasserstände laut Hochwassernachrichtendienst der Meldestufe 3 an.

Das bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke, Keller oder Straßen überflutet sein könnten. Die letzten Niederschläge im Süden klingen zwar ab, doch die Folgen des Tauwetters bleiben eine Herausforderung für die betroffenen Regionen.

Meteorologischer versus kalendarischer Frühling

Am 1. März beginnt der meteorologische Frühling, während der kalendarische Frühlingsanfang erst am Sonntag stattfindet. Meteorologen teilen das Jahr zu statistischen Zwecken in vier gleich lange Jahreszeiten ein, wobei der Frühling von Anfang März bis Ende Mai dauert. Im Unterschied dazu basieren die kalendarischen oder astronomischen Jahreszeiten auf den tatsächlichen Sonnenständen.

Diese Unterscheidung hilft bei der langfristigen Wetteranalyse und -vorhersage, auch wenn das aktuelle Wetter bereits frühlingshafte Züge trägt. Die Prognosen des DWD zeigen, dass Deutschland in den kommenden Tagen zwischen sonnigen Momenten und regionaler Trübheit schwankt, während die Temperaturen insgesamt auf einem milden Niveau bleiben.

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