Drohnenaufnahmen zeigen Finnwal in Travemünde mit gefährlicher Leine
Finnwal in Travemünde: Drohne zeigt gefährliche Leine

Finnwal in Travemünde gesichtet: Drohnenbilder zeigen gefährliche Leine

Der zuvor im Wismarer Hafen beobachtete Finnwal ist nun in Travemünde aufgetaucht. Spektakuläre Drohnenaufnahmen dokumentieren den beeindruckenden Meeressäuger, der jedoch ein ernstes Problem mit sich trägt: Der Wal ist in einer Leine verfangen, die ihm gefährlich werden könnte.

Rettungsaktion und verbliebene Gefahr

Am Dienstag hatte die Feuerwehr Wismar das schätzungsweise zehn bis zwölf Meter lange Tier von einem Netz befreit, in dem es sich verheddert hatte. Die Versuche, den Finnwal auch von einer Leine zu befreien, scheiterten jedoch. Laut der Organisation Sea Shepherd könnte diese verbliebene Leine zum wachsenden Problem werden, wenn der Meeressäuger weiter an Größe zunimmt. Auf den Drohnenaufnahmen von Jasper Haack ist die Leine deutlich sichtbar.

Seltene Gäste in der Ostsee

Finnwale sind in der Ostsee eher seltene Besucher und nicht heimisch. Die Bedingungen in diesem Gewässer gelten für die Meeresriesen als nicht optimal. Die aktuelle Sichtung in Travemünde, nur wenige Kilometer vom vorherigen Aufenthaltsort in Wismar entfernt, unterstreicht die ungewöhnliche Präsenz des Wals in der Region.

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Biologin Lisa Klemens vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund beobachtet die Lage mit Sorge. Die verfängliche Leine stellt eine potenzielle Bedrohung für das Wohl des Wals dar, insbesondere im Hinblick auf sein weiteres Wachstum und die Bewegungsfreiheit in den Gewässern der Ostsee.

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