Filmvorführung und Gespräch mit Professor Michael Succow in Klein Jasedow
Die ursprünglich für den 14. Februar geplante Veranstaltung im Klanghaus Klein Jasedow mit dem renommierten Moorkundler Professor Michael Succow musste kurzfristig verschoben werden. Nun wird sie am 14. März nachgeholt und verspricht einen beeindruckenden Abend rund um Natur- und Umweltschutz.
„Wie geht Natur?!“ – Ein Film über ein Lebenswerk
Im Mittelpunkt des Abends steht der Film „Wie geht Natur?!“, der das Leben und Werk von Professor Michael Succow in eindrucksvollen Bildern dokumentiert. Der Film zeichnet den lebenslangen und weltweiten Einsatz des Greifswalder Biologen für den Erhalt von Natur- und Kulturlandschaften nach. Die Organisatoren betonen, dass die Dokumentation nicht nur historische Einblicke bietet, sondern auch aktuelle Relevanz besitzt.
Vater der ostdeutschen Nationalparke und Träger des Alternativen Nobelpreises
Michael Succow gilt als Vater der ostdeutschen Nationalparke. Sein Engagement in der Wendezeit als stellvertretender Minister für Natur-, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR war maßgeblich dafür verantwortlich, dass heute bedeutende Teile der einstigen DDR-Fläche als Biosphärenreservate und Naturparke unter Schutz stehen. Für diese Verdienste wurde er 1997 mit dem „Alternativen Nobelpreis“ ausgezeichnet.
In Zeiten des fortschreitenden Klimawandels zeigt dieser Film auf, wie Menschen heute nicht als Zerstörer, sondern als Bewahrer der Natur leben und wirtschaften können. Es geht um nachhaltige Ansätze, die ökologische und ökonomische Interessen in Einklang bringen.
Gespräch mit dem Experten im Anschluss
Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit Professor Michael Succow selbst. Die Besucher haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Experten über aktuelle Herausforderungen im Naturschutz zu diskutieren. Dies bietet eine seltene Gelegenheit, direkt von einem der führenden Köpfe in diesem Bereich zu lernen.
Die Veranstaltung im Klanghaus von Klein Jasedow beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis, was den inklusiven Charakter der Veranstaltung unterstreicht. Für weitere Informationen können Interessierte eine E-Mail an die angegebene Adresse senden oder die entsprechende Internetseite besuchen.



