Neugeborenes Sumatra-Tiger-Weibchen im Berliner Tierpark
Im Berliner Tierpark hat sich im Januar ein freudiges Ereignis zugetragen: Ein kleines Sumatra-Tiger-Weibchen erblickte das Licht der Welt. Die Geburt fand in der Nacht zum 2. Januar statt, und nun sind die Tierpark-Besucher aktiv in die Namensfindung eingebunden. Bis Ende Februar können Gäste ihre Vorschläge in eine spezielle Ideenbox am Innengehege im Regenwaldhaus einwerfen.
Berliner Namen für das Tiger-Mädchen gesucht
Die Tierpark-Leitung, unter der Führung von Direktor Andreas Knieriem, bittet ausdrücklich um kurze und prägnante Namensvorschläge mit einem Bezug zu Berlin. „Ein typischer Berliner Name wäre ideal, damit das Tiger-Mädchen die Verbindung zu ihrem Geburtsort behält, falls sie eines Tages den Zoo verlässt“, erklärt Knieriem. Eine eigens zusammengestellte Jury wird anschließend über den schönsten Namen entscheiden, wobei die Auswahlkriterien Originalität und Lokalbezug im Vordergrund stehen.
Patenschaft und Besichtigungsmöglichkeiten
Parallel zur Namenssuche sucht der Tierpark auch einen Paten für das Jungtier. Interessierte können sich per E-Mail melden, um diese besondere Rolle zu übernehmen. Besucher haben bereits jetzt die Gelegenheit, das Streifenbündel mit etwas Glück im Innengehege zu bestaunen. Die kleine Tigerkatze ist Teil einer erfolgreichen Zuchtlinie: Ihre Eltern, das Weibchen Mayang und das Männchen Jae Jae, haben bereits in der Vergangenheit Nachwuchs zur Welt gebracht, darunter Luise und Lotte im Jahr 2022 sowie die Zwillinge Ede und Kuno im Februar 2024.
Bedrohte Tierart mit Berliner Tradition
Der Sumatra-Tiger gilt als eine vom Aussterben bedrohte Tierart und ist ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra beheimatet. Der Berliner Tierpark spielt eine bedeutende Rolle im Artenschutz, denn seit 1955 wurden hier bereits über 150 Sumatra-Tiger-Jungtiere geboren. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht die langjährige Expertise und das Engagement des Tierparks in der Erhaltung dieser seltenen Großkatzen. Die aktuelle Geburt ist somit nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum globalen Artenschutz.



