Neuer Rettungsplan für Buckelwal: Tierschützer warnen vor Stress
Buckelwal-Rettung: Tierschützer kritisieren Lastkahn-Plan

Die neuen Pläne zur Rettung des vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwals mit einer Barge – einer Art Lastkahn – stoßen bei Tierschützern auf deutliche Kritik. Bianca König, Sprecherin der Tierschutzorganisation Whale and Dolphin Conservation (WDC), äußerte gegenüber der dpa erhebliche Bedenken.

Kritik an minimalinvasivem Ansatz

„Das ist aus unserer Sicht nicht als minimalinvasiv einzuschätzen und kann zu Stress für den Wal führen – das halten wir nicht für zielführend“, sagte König. Da ihr das konkrete Konzept nicht vorliege, könne sie das Prozedere nur aus der Ferne und mit Abstand bewerten. Dennoch befürchte man Leid und Stress für das Tier, und gerettet sei es nach wie vor nicht.

Forderung nach Ruhe und palliativen Maßnahmen

Die Tierschützer fordern, den Wal in Ruhe zu lassen. Statt eines riskanten Transports sollten allenfalls palliative Maßnahmen ergriffen werden. Zudem solle man mit Hilfe internationaler Experten erneut prüfen, ob der Wal von seinem Leid erlöst werden könne.

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Technische Details des Rettungsplans

Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass der Einsatz einer rund 15 Meter breiten, absenkbaren Barge für den Transport des rund 12 Meter langen Wals im Gespräch ist. Dabei handelt es sich um eine Art nicht selbstfahrenden Lastkahn, der von Schleppern gezogen wird. Die Tierschützer sehen darin jedoch keine geeignete Lösung für das gestrandete Tier.

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