Halles tierische Bewohner: Das große Ohr des Fledermaus-Jahres
Ein ganzes Jahr lang blicken wir in Halle besonders genau hin: 2026 steht im Zeichen der tierischen Mitbewohner der Stadt. In der Serie "365 Tage, 365 Tiere" werden täglich verschiedene Arten porträtiert. Am heutigen 3. März rückt ein Zeitgenosse in den Mittelpunkt, dessen markantestes Merkmal seine großen Ohren sind.
Die Fledermaus: Ein Meister der nächtlichen Orientierung
Besonders gut hören kann dieser fliegende Säuger, der in Halle heimisch ist. Seine großen Ohren sind keine Zierde, sondern eine überlebenswichtige Hilfe. Sie ermöglichen es der Fledermaus, sich mittels Echoortung auch in völliger Dunkelheit zurechtzufinden. Durch das Aussenden von Ultraschallrufen und das präzise Wahrnehmen der Echos kann sie Hindernisse erkennen und Beute lokalisieren.
Kühle und geschützte Orte wie Keller, Höhlen oder alte Gemäuer sucht sich dieser Mitbewohner besonders gerne für den Winterschlaf aus. Dort verbringt er die kalten Monate in einer Art Starre, um Energie zu sparen. Mit dem Frühling erwacht die Fledermaus wieder zu aktivem Leben.
Ein Jahr voller tierischer Entdeckungen
Die Serie möchte den Blick der Hallenser schärfen für die Vielfalt der tierischen Stadtnachbarn. Tag für Tag gibt es im neuen Jahr durchaus manche, nicht nur angenehme Überraschungen zu entdecken. Vom kleinen Insekt bis zum größeren Säugetier – die Bandbreite ist groß und zeigt, wie lebendig das Stadtökosystem ist.
Die Fledermaus steht exemplarisch für viele Arten, die oft im Verborgenen leben und dennoch einen wichtigen Teil des urbanen Lebensraums bilden. Ihr Schutz und der Erhalt ihrer Rückzugsorte sind daher von großer Bedeutung für die Biodiversität in der Stadt.



