Känguru-Attacke in Australien: Rentner bei Rettungsversuch seines Hundes schwer verletzt
Känguru verprügelt Rentner bei Hund-Rettung in Australien

Blutige Konfrontation in Victoria: Känguru greift Rentner bei Rettungsaktion an

Was wie eine Szene aus einem Abenteuerfilm erscheint, wurde für einen australischen Rentner zur brutalen Realität. Bei dem Versuch, seinen Hund aus den Klauen eines aggressiven Kängurus zu befreien, erlitt der Mann schwere Verletzungen, die einen sechsstündigen Krankenhausaufenthalt notwendig machten.

Dramatische Rettungsaktion eskaliert innerhalb von Sekunden

Der Vorfall ereignete sich auf einem Grundstück nahe der Stadt Yea im Nordosten des Bundesstaates Victoria. Col, so der Name des Rentners, war gemeinsam mit einem Freund unterwegs, als plötzlich lautes Hundegebell ihre Aufmerksamkeit erregte. Am nahegelegenen Damm entdeckten sie eine dramatische Szene: Ein großes Känguru hatte Cols Hund im Griff und versuchte offenbar, das Tier ins Wasser zu ziehen.

In einem spontanen Rettungsversuch griff Col zu einem Stock und schlug nach dem Beuteltier. Zunächst schien die Aktion erfolgreich – das Känguru sprang zurück ins Wasser. Doch als sich der Rentner kurz umdrehte, um nach seinem Vierbeiner zu sehen, erfolgte der blitzschnelle Gegenangriff.

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25 Sekunden des Schreckens mit schwerwiegenden Folgen

„Es ist aus dem Wasser geschossen wie eine verdammte Rakete“, beschrieb Col später den Angriff. Die folgende Konfrontation dauerte nur etwa 25 Sekunden, reichte aber für erhebliche Verletzungen aus. Das Känguru stieß zunächst mit Col zusammen, boxte ihn ins Gesicht und versetzte ihm beim Fluchtversuch einen heftigen Tritt in den Rücken.

Besonders gefährlich wurden die scharfen Krallen des Tieres, die tiefe Wunden am Bauch, Rücken und Kopf verursachten. „Seine kleinen Hände haben meinen Kopf gepackt. Es hat nicht mehr losgelassen“, schilderte der Rentner die beängstigenden Momente. Eine Ultraschalluntersuchung im Krankenhaus zeigte später, dass die Bauchwunde mehrere Zentimeter tief war.

Freund wird zum Lebensretter

Erst als Cols Freund mit einer Schaufel auf das Känguru einschlug, ließ das aggressive Tier von seinem Opfer ab. Trotz der schweren Verletzungen bewahrt der Rentner seinen Humor: „Mir ist es etwas peinlich, dass ich von einem Känguru verprügelt wurde“, kommentierte er die ungewöhnliche Situation.

Die Verletzungen beschrieb Col als vergleichbar mit denen nach einem Autounfall. Besonders schmerzhaft sei ein Tritt ins Gesäß gewesen, der ein „großes Loch in der Pobacke“ hinterließ. Nur durch schnelles Handeln und etwas Glück – Col rollte sich rechtzeitig auf den Bauch – wurden noch schwerwiegendere Verletzungen verhindert.

Dieser Vorfall zeigt erneut, dass selbst vermeintlich friedliche Wildtiere in bestimmten Situationen unberechenbar und gefährlich werden können. Für Col bleibt die Erinnerung an 25 Sekunden, die sein Verständnis für australische Wildtiere nachhaltig verändert haben.

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