Neuer Weltrekord: Längste wild lebende Schlange auf Sulawesi entdeckt
Längste wild lebende Schlange der Welt entdeckt

Neuer Weltrekord: Längste wild lebende Schlange auf Sulawesi entdeckt

Ein sensationeller Fund auf der indonesischen Insel Sulawesi hat für Aufsehen in der Tierwelt gesorgt. Ein weiblicher Netzpython mit einer beeindruckenden Länge von 7,22 Metern wurde entdeckt und ist nun offiziell als längste wild lebende Schlange der Welt dokumentiert. Fachleute schätzen, dass das Tier in völlig entspanntem Zustand sogar auf etwa 7,9 Meter kommen könnte.

Die Entdeckung des Riesen-Pythons

Bereits Ende 2025 wurde die Riesenschlange in der Region Maros auf Sulawesi gesichtet. Am 18. Januar 2026 vermaßen der Wildtierführer Diaz Nugraha und der Naturfotograf Radu Frentiu das imposante Reptil offiziell. Die beiden Experten waren eigens für diese Aufgabe nach Sulawesi gereist, um den Berichten der Einheimischen nachzugehen, die von einem gigantischen Tier sprachen.

Der Python erhielt den Namen Ibu Baron, was frei übersetzt Die Baronin bedeutet. Sein Leben verdankt die Schlange dem einheimischen Tierschützer Budi Purwanto, der bereits mehrfach große Schlangen vor der Tötung bewahrt hat. Bei ihm findet der Rekordpython nun ein sicheres Zuhause in einem speziellen Gehege.

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Offizielle Anerkennung durch Guinness World Records

Die Entdeckung wurde nun offiziell vom Guinness-Buch der Rekorde anerkannt. Auf der Instagram-Seite von Guinness World Records, die fast 11 Millionen Follower zählt, hat das Video über den Sensationsfund bereits über 82.000 Aufrufe erreicht. Damit ist Ibu Baron der neue Rekordhalter und übertrifft alle bisher dokumentierten wild lebenden Schlangen.

Zwar gab es historische Berichte über einen angeblich rund zehn Meter langen Netzpython, der 1912 auf Sulawesi erlegt worden sein soll. Doch für diese Behauptung existiert laut Guinness World Records keine offizielle Dokumentation, weshalb der aktuelle Fund als wissenschaftlich belegter Rekord gilt.

Gefahren und Schutzbedürfnis der Netzpythons

So beeindruckend der entdeckte Riesen-Python auch ist, birgt er gleichzeitig eine ernste Gefahr. In der Region Sulawesi kam es in der Vergangenheit laut Medienberichten zu tödlichen Angriffen auf Menschen durch Netzpythons. Diese Schlangen sind zwar nicht giftig, töten ihre Beute jedoch durch Erwürgen, indem sie sich um ihre Opfer winden.

Aus diesem Grund werden Tiere, die sich menschlichen Siedlungen nähern, oft getötet. Zudem werden Netzpythons illegal gejagt und als exotische Haustiere auf dem Schwarzmarkt verkauft. Die Arbeit von Tierschützern wie Budi Purwanto ist daher von entscheidender Bedeutung für den Schutz dieser beeindruckenden Reptilien.

Der Fund auf Sulawesi unterstreicht nicht nur die faszinierende Artenvielfalt Indonesiens, sondern auch die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen für bedrohte Tierarten. Die Entdeckung von Ibu Baron bleibt ein Meilenstein in der Erforschung großer Schlangen und ihrer Lebensräume.

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