Ponys verstümmelt bei Münchner Reitturnier: Kinder traumatisiert, Veranstaltung abgebrochen
Ponys verstümmelt: Reitturnier in München abgebrochen

Schockierende Tierquälerei bei Münchner Reitturnier

Ein Reitturnier in München wurde nach einem entsetzlichen Vorfall abgebrochen, der selbst erfahrene Pferdeleute fassungslos zurückließ. In der Nacht wurden sechs Ponys auf grausame Weise verstümmelt, was zu einem sofortigen Ende der Veranstaltung führte.

Verstörende Details aus dem Stall

Der ehemalige Geschäftsführer des Bayerischen Reit- und Fahrverbandes, Wilfried Herkommer (82), berichtete dem Fachportal „equi pages“ von den schockierenden Szenen. „In der Nacht gab es im Stall ein Vorkommnis, bei dem sechs Ponys Mähnen, Schweife und zum Teil auch Schöpfe abgeschnitten wurden“, erklärte Herkommer, der selbst vor Ort war.

Doch die Grausamkeit ging noch weiter: Bei mehreren der betroffenen Pferde „waren die Zungen mit Gummibändern straff umwickelt“. Diese brutalen Handlungen führten dazu, dass die Verantwortlichen am Sonntag die Reißleine zogen und das gesamte Turnier abbrachen.

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Traumatisierte Kinder und sofortige Reaktionen

Für die jungen Nachwuchsreiter endete das Wochenende im absoluten Schockzustand. Herkommer schilderte die emotionale Belastung: „Die Kinder waren zutiefst verstört. Keiner wollte unter diesen Umständen mehr reiten. Jeder wollte nur noch nach Hause.“ Die Deutsche Reiterliche Vereinigung informierte zwar über tierschutzrelevante Vorfälle, machte jedoch aus ermittlungstechnischen Gründen keine konkreten Angaben.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ist dabei, den Vorfall aufzuklären. Auch das zuständige Kreisveterinäramt ist eingebunden und untersucht den Fall genau.

Offizielle Stellungnahme des Verbandes

Dennis Peiler, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, zeigte sich tief erschüttert: „Wir sind tief erschüttert über die Vorfälle in München-Riem. Wir verurteilen dieses Handeln auf das Schärfste. Der Schutz und das Wohlergehen der uns anvertrauten Pferde und Ponys haben für uns oberste Priorität.“

Peiler betonte weiter: „Uns ist es ein großes Anliegen, dass die Vorkommnisse vollständig aufgeklärt und entsprechend geahndet werden.“ Die betroffenen Ponys sollten ursprünglich an der bayerischen Sichtung zum „Preis der Besten“ teilnehmen, einer deutschlandweiten Prüfung für die besten Nachwuchsreiter in Dressur, Springen und Voltigieren, die vom 8. bis 10. Mai in Warendorf stattfindet.

Auswirkungen auf die Reitsportgemeinschaft

Dieser Vorfall wirft ernste Fragen zum Sicherheitsstandard bei Reitturnieren auf und hat die gesamte Reitsportgemeinschaft in Deutschland alarmiert. Die Kombination aus Tierquälerei und der Traumatisierung junger Reiter macht diesen Fall besonders schwerwiegend. Experten befürchten, dass solche Vorfälle das Vertrauen in die Sicherheit von Turnierveranstaltungen nachhaltig erschüttern könnten.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die Reitsportgemeinschaft mit den psychologischen Folgen für die betroffenen Kinder und den physischen Verletzungen der Ponys umgehen muss. Dieser schockierende Vorfall wird sicherlich zu verschärften Sicherheitsmaßnahmen bei zukünftigen Veranstaltungen führen.

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