Ein neues Zuhause für Störche in Zahna
Zahna im Landkreis Wittenberg hat ein zweites Storchennest erhalten. Auf einem alten Betonmast in der Brunnenstraße thront der neue Nistplatz nun über den Dächern der Stadt. Die Entstehung dieses Projekts war jedoch alles andere als einfach: Zahlreiche Gespräche, Überzeugungsarbeit bei Anwohnern und eine wochenlange Suche nach Fördermitteln waren nötig, bis das Nest endlich montiert werden konnte.
Initiative von Stadtrat Sven Markgraf
Der AfD-Stadtrat Sven Markgraf hat sich maßgeblich für das neue Storchennest eingesetzt. Er sah den Bedarf für einen weiteren Nistplatz in der Stadt, da die Storchenpopulation in der Region wächst. Markgraf betont, dass der Tierschutz ihm ein persönliches Anliegen sei. „Störche sind Sympathieträger und bereichern das Stadtbild“, sagte er. Das Projekt erforderte jedoch Geduld: Die Genehmigung durch die Naturschutzbehörde war ebenso komplex wie die Suche nach einem geeigneten Standort. Zudem mussten Anwohner von der Notwendigkeit des Nests überzeugt werden, da einige Bedenken wegen möglicher Lärmbelästigung äußerten.
Herausforderungen bei der Umsetzung
Die Umsetzung des Projekts gestaltete sich schwieriger als erwartet. Die Stadtverwaltung unterstützte die Idee grundsätzlich, doch bürokratische Hürden verzögerten den Prozess. Markgraf suchte wochenlang nach Fördermitteln, um die Kosten für das Nest und die Montage zu decken. Schließlich konnte das Nest auf dem Betonmast in der Brunnenstraße installiert werden. Der Standort sei ideal, da er nahe am Stadtzentrum liegt und den Störchen ausreichend Nahrung in der Umgebung bietet.
Zukünftige Pläne des Stadtrats
Nach dem Erfolg des Storchennest-Projekts hat Markgraf bereits weitere Vorhaben für Zahna im Blick. Er plant, sich für mehr Grünflächen und naturnahe Gestaltung im Stadtgebiet einzusetzen. Zudem möchte er die Zusammenarbeit mit lokalen Umweltverbänden intensivieren, um den Artenschutz in der Region zu fördern. „Das Storchennest ist nur der Anfang“, erklärte Markgraf. Er hofft, dass weitere Projekte folgen werden, um die Biodiversität in Zahna zu stärken.



