Tierschützer schockiert nach Drohung: Katzengeschwister suchen Für-immer-Zuhause
Tierschützer schockiert: Katzengeschwister suchen Zuhause

Tierschützer schockiert nach Drohung: Katzengeschwister suchen Für-immer-Zuhause

Weil sie einfach nur spielen und toben wollten, wurden zwei junge Katzengeschwister an ihre Retter zurückgegeben. Findet sich denn niemand mit Herz, der die beiden aufnehmen möchte? Diese Frage bewegt derzeit die Tierschützer in Wietstock bei Ueckermünde.

Eine schockierende Geschichte

Die beiden sechs Monate alten Katzengeschwister, die seit einigen Wochen wieder bei Sarah Splittgerber leben, haben nichts falsch gemacht. Es sind zwei junge, lebendige Katzenkinder, die einfach nur spielen wollen. Die 36-Jährige unterstützt, wann immer es ihr möglich ist, die Arbeit der beiden Wietstocker Lebenshofbetreiber Daniel und Peter Rotter.

Die Geschichte der unzertrennlichen Katzengeschwister geht ihr sehr ans Herz. Was die beiden erleben mussten, schockiert sie und macht sie fassungslos, sagt Sarah Splittgerber. Erst im vergangenen Sommer retteten die drei Tierschützer eine Katzenmama und ihre sieben Kitten vor dem Tod.

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Drohung aus Angermünde

„Holt sie, oder es regelt sich anders!“, drohte man damals aus dem uckermärkischen Angermünde. „Stundenlang haben wir gesucht, eingefangen und beruhigt“, erinnert sich Sarah Splittgerber. Die Tiere seien sehr verängstigt gewesen. In sicherer Umgebung konnte die Katzenmama in Vorpommern dann ihre Kleinen großziehen. Als sie alt genug waren, wurden sie von hier aus in neue Familien vermittelt.

„Wir dachten, wir hätten es geschafft, und ihr Leid habe ein Ende“, erzählt Sarah Splittgerber. Doch es kam anders. Vor wenigen Wochen erreichte die Tierschützer ein Anruf mit der Begründung: „Zu laut in der Wohnung“. Diese Aussage bezog sich auf ein Geschwisterpaar, bestehend aus Kater und Katze.

Zurückgegeben und verängstigt

Zurückgegeben, abgeschoben. Doch das sei noch nicht alles. „Sie müssen einiges erlebt haben, denn sie sind total verängstigt und wild wieder hier angekommen“, so die Tierschützerin. Mit viel Liebe und Fürsorge versuche sie gerade, den Tieren den nötigen Halt zu geben, damit sie irgendwann wieder Menschen vertrauen können.

Und das scheint zu funktionieren: Die beiden posieren sogar gut gelaunt und entspannt fürs Foto. „Wir suchen für die zwei unzertrennlichen, geimpften, kastrierten und parasitenfreien Seelen jetzt ein Für-immer-Zuhause bei Menschen mit Herz, die nicht gleich beim ersten Problem aufgeben“, sagt die 36-Jährige.

Miss Marple findet ihr Zuhause

Nicht zu vermitteln sei dagegen Miss Marple. In sie hat sich Lebenshofbetreiber Daniel Rotter schockverliebt. Die schätzungsweise zwei- bis dreijährige rote Katze sei einer Torgelowerin zugelaufen, berichtet der Tierfreund. Weil die Frau sich jedoch nicht mehr kümmern konnte, habe man sie auf dem Lebenshof aufgenommen.

„Wir wissen nicht, wie lange Miss Marple schon unterwegs war oder wie viele Plätze schon ihr Zuhause waren. Deshalb soll sie jetzt endlich ankommen“, so Rotter. Aber auch wilde oder gehandicapte Katzen, die sich nicht mehr an Menschen gewöhnen können, finden in Wietstock jederzeit Zuflucht.

Neues Gehege für wilde Katzen

Seit kurzer Zeit steht hier ein neues Gehege für wilde Katzen. Das Gehege für wilde Katzen bietet den Samtpfoten ein stressfreies und selbstbestimmtes Leben. Sie können kommen und gehen, wann immer sie wollen. „Hier können die Katzen kommen und gehen, wann sie wollen, ohne unbedingt mit Menschen in Kontakt zu treten. Bei Bedarf können wir sie trotzdem medizinisch versorgen“, heißt es vom Lebenshof.

So könnten die wilden Katzen ein stressfreies und selbstbestimmtes Leben führen. Wer mit dem Lebenshof in Verbindung treten und die Arbeit der Tierfreunde unterstützen möchte, kann unter der Telefonnummer 01607553734 Kontakt aufnehmen und fragen, welche Hilfe gerade gebraucht wird.

Wer sich für die Katze und den Kater interessiert, könne gern mit dem Lebenshof Kontakt aufnehmen. Die Tierschützer hoffen auf ein liebevolles Zuhause für die beiden unzertrennlichen Geschwister.

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