Till Backhaus: Altes Walrettungskonzept gescheitert – Timmy weiter in Not
Walrettung: Backhaus erklärt altes Konzept für gescheitert

Der Kampf um das Leben des gestrandeten Buckelwals Timmy geht weiter. Das Tier liegt nach wie vor an derselben Stelle fest, und die Rettungsbemühungen gestalten sich schwierig. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus äußerte sich nun zum Zustand des Wals und zu den möglichen weiteren Schritten.

Altes Konzept gescheitert

„Das alte Konzept ist gescheitert“, erklärte Backhaus in einer Pressekonferenz. Bislang hatten die Einsatzkräfte versucht, den Wal mit Hilfe von Netzen und Bojen wieder ins offene Meer zu lotsen. Diese Methode habe jedoch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Der Gesundheitszustand des Tieres habe sich in den vergangenen Tagen weiter verschlechtert.

Neue Strategie erforderlich

Angesichts der veränderten Lage müsse nun ein neuer Plan her. Backhaus kündigte an, dass ein Team von Meeresbiologen und Tierärzten ein aktualisiertes Rettungskonzept erarbeiten werde. Dabei solle auch der Einsatz von Sedativa geprüft werden, um den Wal zu beruhigen und eine schonendere Bergung zu ermöglichen. „Wir müssen jetzt schnell und gleichzeitig besonnen handeln“, so der Minister.

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Die Rettungsaktion hat in den vergangenen Tagen bundesweit für Aufsehen gesorgt. Zahlreiche Schaulustige haben sich an der Küste versammelt, um den Wal zu sehen. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, den Bereich weiträumig zu meiden, um das Tier nicht zusätzlich zu stressen.

Wie es mit Timmy weitergeht, bleibt weiterhin ungewiss. Die nächsten Stunden werden entscheidend sein. Die Einsatzkräfte arbeiten unter Hochdruck an einer Lösung, um das Leben des Buckelwals zu retten.

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