Die Kindertagesstätte „Buller-Bü“ in Haßleben hat ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: „Landleben in Buller-Bü“. Ziel war es, den Kindern die Landwirtschaft und regionale Ressourcen auf anschauliche Weise näherzubringen. Mit Unterstützung von Partnerunternehmen wurden spannende Ausflüge organisiert, die den Kita-Alltag mit dem echten Landleben verbanden.
Highlights der Exkursionen
Ein Höhepunkt war der Besuch bei der Firma Steinhage Landtechnik. Die Kinder durften in einen Mähdrescher klettern, auf einem Häcksler und Traktor probesitzen und die Hupe betätigen. „Die Begeisterung war groß“, berichtete Kitaleiterin Julia Fritsch. Auch die LEG Wichmannsdorf öffnete ihre Türen: Die Kleinen besichtigten den Kuhstall und die Silos. Ein besonderes Erlebnis war das gemeinsame Wiegen auf einer Getreidewaage – alle 20 Kinder brachten zusammen 440 Kilogramm auf die Waage.
Erneuerbare Energien hautnah
Im Solarpark erfuhren die Mädchen und Jungen, wie aus Sonne Strom wird. Mitarbeiter erklärten die Bedeutung erneuerbarer Energien. Ein Aha-Effekt war die Begegnung mit Schafen, die unter den Solarmodulen grasten. Schäfer vor Ort zeigten den Kindern ihre Tiere und beantworteten Fragen.
Landwirtschaft im Kita-Alltag
Das Projekt wird auch im Alltag fortgesetzt. In Blumenkästen und Hochbeeten betreiben die Kinder „Landwirtschaft im Kleinen“. Sie bauen Erdbeeren an, säen Gemüse und beobachten das Wachstum der Pflanzen. Jedes Kind kümmert sich um eine eigene Sonnenblume, die als Geschenk zum Muttertag gesät wurde. „Das Projekt zeigt, wie wertvoll es ist, die Möglichkeiten des ländlichen Raums zu nutzen“, so Fritsch. Die Kinder entwickeln früh ein Verständnis für Natur, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit. Die Kitaleiterin dankte den Firmen für ihre offene und kindgerechte Unterstützung, die für die Kita kostenfrei war.



