Lärchen erzielen Rekordpreise bei Landesforsten-Versteigerung in Norddeutschland
Lärchen erzielen Rekordpreise bei Forst-Versteigerung

Lärchen erzielen Rekordpreise bei Landesforsten-Versteigerung in Norddeutschland

Im Frühjahr haben die Niedersächsischen Landesforsten gemeinsam mit weiteren Waldbesitzern aus Norddeutschland wertvolle Nadelholz-Stämme versteigert und dabei ein ausgesprochen gutes Preisniveau erzielt. Die Versteigerung fand auf den Lagerplätzen im Forstamt Oerrel im Heidekreis und in Himmelsleiter im Forstamt Münden statt und umfasste insgesamt etwa 926 Festmeter der Baumarten Lärche, Douglasie und Kiefer.

Starke Nachfrage trotz Wirtschaftslage

Die Landesforsten betonten, dass angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage besonders erfreulich sei, dass die Nachfrage nach hochwertigem Holz weiterhin bestehe. Dies zeige sich deutlich am gestiegenen Preisniveau der Submission, die wichtige Erkenntnisse über die aktuellen Entwicklungen am Holzmarkt liefere. Die edlen Hölzer werden traditionell in Möbelfurnieren, Dielen oder Fensterrahmen verarbeitet, wobei für besonders hochwertiges Holz die Äste bereits in jungen Jahren entfernt werden.

Erstmals Online-Bietverfahren eingeführt

Ein Novum bei dieser Versteigerung war die erstmalige Möglichkeit, online zu bieten. Neben Holz aus den eigenen Wäldern der Landesforsten wurden auch Stämme von weiteren Waldbesitzern aus Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern angeboten. Diese Erweiterung des Angebots und die digitale Teilnahmemöglichkeit trugen zur positiven Resonanz bei.

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Lärchen mit deutlichem Preisanstieg

Das Angebot der Lärche umfasste insgesamt 324 Festmeter und erzielte einen Durchschnittspreis von 378 Euro je Festmeter. Damit lag der Preis satte 25 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der teuerste angebotene Stamm war eine Lärche mit 3,32 Festmetern, die einen Gesamterlös von 2.954 Euro erbrachte.

Douglasie und Kiefer ebenfalls gefragt

Die Douglasie erreichte bei einer Angebotsmenge von 344 Festmetern einen Durchschnittspreis von 287 Euro je Festmeter. Das Kiefern-Angebot umfasste insgesamt 257 Festmeter und erbrachte einen Durchschnittspreis von 164 Euro je Festmeter. Diese Werte unterstreichen die insgesamt robuste Marktlage für qualitativ hochwertiges Nadelholz in der Region.

Die Versteigerungserlöse sind für die Landesforsten und die beteiligten Waldbesitzer von großer Bedeutung, da sie nicht nur wirtschaftliche Einnahmen generieren, sondern auch Aufschluss über die Wertentwicklung des Rohstoffs Holz geben. Die positive Bilanz dieser Frühjahrsversteigerung lässt auf eine weiterhin stabile Nachfrage in der holzverarbeitenden Industrie hoffen.

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