Trinkwasser in Briesen wieder sauber - Abkochpflicht bleibt vorerst bestehen
In Briesen (Mark) im Landkreis Oder-Spree ist eine Trinkwasserverunreinigung, die Hunderte Haushalte betraf, nun behoben worden. Dennoch müssen die Bewohner das Wasser weiterhin vorsorglich abkochen, bis endgültige Entwarnung gegeben werden kann.
Problem behoben, aber Vorsicht geboten
Ein Sprecher des Zweckverbands Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Fürstenwalde und Umland bestätigte, dass das Trinkwasser wieder sauber sei und der Eintrag der Verunreinigung gestoppt wurde. Allerdings bleibt die Abkochpflicht vorerst bestehen, da noch abschließende Analysen ausstehen.
Die Einwohner von Briesen werden dazu aufgerufen, das Wasser weiter abzukochen, um mögliche Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Am Montag wird das Wasser einer genauen Untersuchung unterzogen, deren Ergebnisse spätestens am Mittwoch vorliegen sollen.
Ursache und Ausmaß der Verunreinigung
Nach Angaben des Zweckverbands wurde die Verunreinigung durch eine illegale Verbindung einer Eigenversorgungsanlage zum Trinkwassernetz verursacht. Diese Handlung ist strafbar und führte zur Eintrübung des Wassers in zahlreichen Haushalten.
Betroffen sind etwa 200 bis 250 Haushalte in Briesen. Wie lange das Wasser bereits verunreinigt war, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die „Märkische Oderzeitung“ und der RBB hatten zuvor über den Vorfall berichtet.
Nächste Schritte und Sicherheitsmaßnahmen
Die Behörden arbeiten daran, die Situation vollständig aufzuklären und die Sicherheit des Trinkwassers zu gewährleisten. Bis die Analyseergebnisse vorliegen, gelten folgende Vorsichtsmaßnahmen:
- Das Trinkwasser muss weiterhin abgekocht werden.
- Die Bewohner sollten auf aktuelle Informationen der Behörden achten.
- Bei gesundheitlichen Beschwerden ist ein Arzt zu konsultieren.
Der Zweckverband betont, dass alle notwendigen Schritte eingeleitet wurden, um eine erneute Verunreinigung zu verhindern und die Trinkwasserversorgung langfristig sicherzustellen.



