Schüler gestalten Lebensraum am Weltwassertag in Neu Panstorf
Zum Internationalen Weltwassertag haben 21 engagierte Schülerinnen und Schüler der Benjamin-Schule Remplin eine besondere Aktion umgesetzt. Am neuen Wasserwerk in Neu Panstorf pflanzten die Mädchen und Jungen unter fachkundiger Anleitung verschiedene heimische Sträucher, um einen strukturreichen Lebensraum für die Tierwelt zu schaffen. Organisiert wurde die Pflanzaktion vom Wasserzweckverband Malchin-Stavenhagen (WZV), der sich damit am diesjährigen Motto „Water and Gender“ beteiligte.
Sieben heimische Sträucher für mehr Artenvielfalt
Die Schüler setzten am Feldrand hinter der Wasseraufbereitungsanlage insgesamt sieben verschiedene Straucharten in die Erde. Darunter befanden sich charakteristische Gewächse wie Roter Hartriegel, Weißdorn und Schneeball. Diese Auswahl wurde bewusst getroffen, um einen vielfältigen und strukturreichen Saum zu entwickeln, der Vögeln und Insekten sowohl Nahrung als auch Schutz bietet. Die fachliche Begleitung übernahm Lars Wiechmann, Revierleiter Panstorf von den Landesforsten Mecklenburg-Vorpommern, der den Jugendlichen wertvolle Tipps zur richtigen Pflanzung gab.
Mitarbeiter des Wasserzweckverbandes, darunter Michael Netling, unterstützten die Schüler tatkräftig bei der Arbeit. Das Wasserwerk in Neu Panstorf spielt eine wichtige Rolle für die regionale Versorgung: Hier werden in zwei Reinwasserbehältern Wasser aus Teterow gesammelt und anschließend unter anderem nach Remplin und Neu Panstorf verteilt.
Langjährige Tradition mit breiter Unterstützung
Der Wasserzweckverband führt diese Pflanzaktion bereits seit mehreren Jahren zum Weltwassertag durch und etabliert damit eine schöne Tradition. „Hier entsteht ein Lebensraum für Tiere – ein konkreter Beitrag zur Artenvielfalt in unserer Region“, betonte WZV-Geschäftsführer David Schacht vor Ort. Die Initiative fand auch politische Anerkennung: Arno Harpeng, zweiter stellvertretender Bürgermeister der Stadt Malchin, dankte dem Verband ausdrücklich für das Engagement.
Die Aktion wurde von mehreren Partnern unterstützt:
- Das Schweriner Energieversorgungsunternehmen WEMAG stellte die Pflanzen bereit
- Der Stadtbauhof Malchin lieferte den notwendigen Rindenmulch
- Das Unternehmen Landschaftsbau Dädelow bereitete die Fläche fachgerecht vor
Durch diese Zusammenarbeit entsteht hinter dem Wasserwerk nicht nur ein grüner Saum, sondern ein wertvoller Beitrag zum Umweltschutz und zur Bewusstseinsbildung der nächsten Generation.



