Massiver Wasserrohrbruch legt Trinkwasserversorgung in Loitzer Ortsteilen lahm
In der Loitzer Wohnsiedlung Voßbäk ist es zu einem schweren Wasserrohrbruch gekommen, der die Trinkwasserversorgung in den Ortsteilen Voßbäk und Rustow vollständig unterbrochen hat. Mehr als 200 Haushalte sind von der Versorgungskrise betroffen und müssen sich vorübergehend mit Trinkwasser bevorraten.
Bis zu 2000 Kubikmeter Wasser bereits ausgelaufen
Sebastian Raus, Geschäftsführer der Loitzer Stadtwerke, schätzt den Schaden als enorm ein: „Bis zu 2000 Kubikmeter Wasser sind bereits ausgelaufen. Das ist schon enorm“, erklärte er am Donnerstagvormittag. Die defekte Hauptleitung befindet sich unter einer Wiese in der Höhe der Wohnsiedlung Voßbäk, wo bereits vor dem Rohrbruch viel Nässe vorhanden war.
Die Reparaturarbeiten gestalten sich aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse als kompliziert. „Allerdings ist das nicht so einfach, weil auf der Wiese, unter der die Leitung entlangführt, auf der ohnehin schon viel Wasser stand“, beschrieb Raus die aktuelle Situation. Zu der vorhandenen Nässe kommt nun das aus der Leitung austretende Wasser hinzu, was die Arbeiten zusätzlich erschwert.
Fachfirma aus Grimmen mit Reparatur beauftragt
Eine Fachfirma aus Grimmen ist als Vertragspartner der Stadtwerke vor Ort, um den Schaden zu beheben. Da es sich um eine Hauptleitung handelt und keine Ersatzleitung zur Verfügung steht, sind alle betroffenen Haushalte in Voßbäk und Rustow auf die Reparatur angewiesen. Sebastian Raus bat um Verständnis bei den Bürgern: „Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, davon können alle ausgehen“.
Die Dauer der Reparaturarbeiten ist noch nicht absehbar. Die Stadtwerke informieren die betroffenen Anwohner kontinuierlich über die aktuelle Situation auf ihrer Internetseite. Alle Haushalte werden dringend gebeten, sich mit ausreichend Trinkwasser zu bevorraten, bis die Versorgung wiederhergestellt ist.



