Die deutsche Theater- und Fernsehwelt trauert um Achim Wolff. Der beliebte Schauspieler und Regisseur ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Ehefrau, die Schauspielerin Rita Feldmeier, der „SuperIllu“. Demnach starb Wolff nach schwerer Krankheit am Dienstag, dem 7. Juli 2026.
Trauer um einen großen Theatermann
Zuvor hatte seine Künstleragentur 60plus die traurige Nachricht auf Instagram bekannt gegeben. Dort hieß es, Wolff habe zunächst an verschiedenen Theatern der DDR gespielt. Nach der Wende fand er vor allem am Theater am Kurfürstendamm und am Schlosspark Theater Berlin seine künstlerische Heimat. Der gebürtige Berliner gehörte über Jahrzehnte zu den prägenden Gesichtern der deutschen Theater- und Fernsehlandschaft.
Karriere mit über 100 Produktionen
Nach seiner Schauspielausbildung in Babelsberg feierte Wolff in den 1960er-Jahren mit dem Kinofilm „Die Liebe und der Co-Pilot“ sein Leinwanddebüt. Es folgten mehr als 100 Kino- und Fernsehproduktionen. Einem Millionenpublikum wurde er vor allem als Rudi Reschke in den Erfolgsserien „Salto Postale“, „Salto Kommunale“ und „Salto Speziale“ an der Seite von Wolfgang Stumph bekannt.
Als Weihnachtsmann unvergessen
Auch die jüngsten Zuschauer schlossen ihn ins Herz: Von 2005 bis 2012 verkörperte er den Weihnachtsmann in der KiKA-Serie „Beutolomäus“. Über diese Rolle sagte er 2022 der „SuperIllu“: „Die Rolle habe ich geliebt, und die Begegnungen mit den Kindern waren immer sehr schön.“ Bis zuletzt blieb Achim Wolff seiner großen Leidenschaft treu. Noch 2025 stand er gemeinsam mit seiner Ehefrau Rita Feldmeier bei den Beelitzer Festspielen in der Neuauflage des DDR-Klassikers „Maxe Baumann“ auf der Bühne.
Ein Leben für die Bühne
Mit Achim Wolff verliert Deutschland einen Schauspieler, Regisseur und Theatermenschen, der Generationen von Zuschauern begeisterte. Seine Vielseitigkeit, seine Bühnenpräsenz und seine Leidenschaft für die Schauspielkunst machten ihn zu einem der markantesten Gesichter seines Fachs.



